‚Die Zukunft im Blick – in die Digitalisierung investieren‘

Gewerbe-Runde 2019 bei der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln

708
Experten zum Thema „in die Digitalisierung investieren“ Jan-Hendrik Blassew, Raiffeisenbank Südstormarn Mölln, Dr. Michael Prange, Geschäftsführer Incontecs GmbH, Torsten Strauch, DZ Bank und Christian Delfs, Bürgerschaftsbank. Foto: Raiffeisenbank Südstormarn Mölln
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Trittau (pm). Die Digitalisierung bietet Unternehmen neue Flexibilität und weitreichende Möglichkeiten. Dennoch hadern viele klein- und mittelständische Unternehmen mit dieser neuen Innovationskraft. „Heute wollen wir einen Blick auf die digitalen Chancen in Unternehmen werfen und Ihnen die Möglichkeiten der Investitionen aufzeigen“. Mit diesen Worten begrüßte Jan-Hendrik Blassew, Bereichsleiter Firmenkundenbetreuung am vergangenen Montag zirka 50 Unternehmer im Veranstaltungssaal der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln in Trittau.

Unterstützung erhielt er dabei von Torsten Strauch, DZ Bank sowie Dr. Michael Prange, Geschäftsführer der incontecs GmbH. Der 52-jährige Strauch, der seit 2015 Teamleiter der DZ Bank im Bereich Investitionsförderung ist, erläuterte anhand einer Weltkarte, wo er zahlreiche Risiken für die Weltwirtschaft sieht und brach diese Belastungen auf die deutsche Industrie runter. Umso wichtiger seien Digitalisierungsmaßnahmen der einzelnen Unternehmen. Anhand von Praxisbeispielen erläuterte er, für welchen Wirtschaftszeig welcher Fördertopf genutzt werden kann und wo interessante Zuschüsse bis zu 50 Prozent zu beantragen sind.

Dr. Michael Prange, der 1989 mit seinem Bruder gemeinsam die incontecs GmbH gründete, begleitet seit 25 Jahren Firmen bei der digitalen Transformation und unterstützt deren nachhaltigen Entwicklung, um zu einem langfristigen Geschäftserfolg beizutragen. Dr. Prange eröffnete seine Keynote mit einem Blick auf die Entwicklung der digitalen Technologien, definierte den Begriff Industrie 4.0 und erläuterte, was unter dem Begriff „Internet der Dinge“ zu verstehen ist. Dank der Plattformen wie Google, Amazon, Facebook und Apple wird die Koordination der Geschäftsfelder durch schnelle Suche, Preistransparenz und einfache Zahlungsmöglichkeiten erleichtert. Dies hat den positiven Effekt des Marktwachstums. Um bei der digitalen Transformation erfolgreich zu sein, bedarf es eines klaren Konzeptes, an deren Anfang der digitale Reifegrad eines jeden Unternehmens steht und an deren Ende die Zielausrichtung auf neue Services und Geschäftsmodelle stehen kann.

In einem sind sich die Fachleute einig: die Digitalisierung ist unumgänglich und sie hat die Welt auf den Kopf gestellt. In dieser neuen Welt werden nur diejenigen Unternehmen Erfolg haben, die bereit sind, sich der Herausforderung zu stellen.

Bei einem anschließenden Snack und Getränken am Food Truck wurde sich bis spät in den Abend noch ausgetauscht.