Finale Sanierung der Ratzeburger Uferpromenade

AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord unterstützt mit EU-Fördermitteln.

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Hier beginnt der letzte Bauabschnitt des Karl-Adam-Wegs. Heinrich Meyer (re.) erklärt die Baumaßnahme. (v.li.) Michael Wolf (Stadt Ratzeburg), Jürgen Wittekind (AktivRegion Nord) und Bürgermeister Gunnar Koech. Foto: Anders
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Ratzeburg (aa/pm). Die Stadt Ratzeburg plant mit Unterstützung der AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord die Sanierung des letzten Teilabschnittes der Uferpromenade am Ratzeburger See entlang des Karl-Adam-Weges. Auf einer Strecke von 110 Meter soll der Weg neu mit Granit eingefasst und mit einer hochwertigen Wegdecke aus Sabalith versehen werden. Zudem werden neue beziehungsweise weitere Laternen und Sitzgelegenheiten installiert sowie der Zugang entlang der Rampe hinter dem Rathaus auf Anraten der ehemaligen Behindertenbeauftragten der Stadt Ratzeburg mit einem zusätzlichen Geländer ausgestattet werden.

„Den ersten Abschnitt haben wir bereits 2008 saniert und gestalterisch aufgewertet“, berichtet Michael Wolf, Fachbereichsleiter Stadtplanung, Bauen und Liegenschaft der Stadt Ratzeburg. Jetzt soll auch das fehlende Stück Zwischen Jugendherberge und Ruderakademie vollendet werden. „Wir haben lange gewartet, das letzte Stück zu bauen“, erklärt Wolf weiter. Lange Zeit sei kein Geld im städtischen Haushalt für die Vollendung vorhanden gewesen. Nun ist es soweit, und die Fördersumme der Aktivregion Nord macht es der Stadt noch ein Stück weit leichter.

„Wir sind einer glücklichen Situation“, beschreibt es Jürgen Wittekind vom Institut Raum & Energie für die AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord, „Wir waren mit Fördermitteln am Bau der Jugendherberge und der Sanierung des Bootshauses (hinter dem Rathaus) beteiligt. Es ist schön jetzt mit dem Karl-Adam-Weg so ein ganzes Ensemble beisammen zu haben.“

Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 110.000 Euro, wovon die AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord rund 35.000 Euro aus Fördergeldern der Europäischen Union beisteuert. Baubeginn soll am 9. September 2019 sein. In dieser Zeit muss der touristisch beliebte Spazierweg für den Durchgangsverkehr gesperrt bleiben.

Die Rampe am Beginn des Karl-Adam-Wegs soll mit einem zweiten Geländer etwas barriereärmer gestaltet werden. Foto: Anders

„Ein besonderes Augenmerk bei den Baumaßnahmen gilt dem Schutz der alten Bäume entlang des Wege“, erläutert Heinrich Meyer vom städtischen Grünflächenamt. Dazu zählt unter anderem eine rund 150 Jahre alte Pappel. Zudem wird auf eine barrierearme Anbindung der vorhandenen Bootsstege geachtet.

Die Bauzeit soll rund drei bis vier Wochen dauern.