Jugendsammlung 2019: Kreisjugendring sagt Danke

431
In diesem Jahr fand die 70 landesweite Jugendsammlung statt, im Herzogtum Lauenburg zum 69. Mal. Aus diesem Anlass hat der KJR den sammelnden Gruppen mit einer Einladung ins Waldschwimmbad Büchen Danke gesagt. Foto: hfr
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Herzogtum Lauenburg (pm). 38 Jugendgruppen aus dem gesamten Kreisgebiet nahmen vom 20. Mai bis zum 16. Juni an der landesweiten Jugendsammlung teil. Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR), der seit 69 Jahren diese Aktion im Kreis koordiniert, konnte nun im Rahmen einer Dankeschön-Veranstaltung für die sammelnden Jugendgruppen das Ergebnis bekannt geben.

„Über 66.000 Euro sammelten die knapp 600 Jugendlichen für ihre Jugendarbeit sowie die Arbeit des KJR und des Landesjugendringes Schleswig-Holstein“, verkündet Jens Pechel, 1. Vorsitzender des KJR. Dafür sagte der KJR nun Danke und lud ins Waldschwimmbad Büchen ein. Ein toller Nachmittag bei bestem Wetter endete mit dem gemeinsamen Grillen. Das Besondere dabei: Es standen neben Jens Pechel die 2. Vorsitzende des KJR Eugenia Roo, der 1. Vorsitzende des Landesjugendrings Jochen Wilms mit seinen Vorstandskollegen Merle Tralau und Daniel Krieger-Bratke am Grill. Auch die stellvertretende Kreispräsidentin Gitta Neemann-Güntner ließ es sich nicht nehmen, am Grill zu unterstützen. Sie überbrachte zusammen mit Annedore Granz, Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, Werner Hoffmann (Die Linke) und Bürgermeister Koech aus Ratzeburg den Dank aus der Politik.

Jens Pechel betonte in seinen Dankesworten, dass es faszinierend sei, wie sich die Jugendsammlung im Herzogtum entwickelt habe. „In den letzten zehn Jahren haben die sammelnden Jugendgruppen das Ergebnis verdoppelt“, so Pechel. „Dass diese Verdoppelung möglich war, ist zum einen auf das Engagement der jungen Menschen zurückzuführen und zum anderen auf die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung. Allen Spendern und Spenderinnen gilt deshalb ebenso der Dank“, bringt Pechel seine Begeisterung zum Ausdruck.

Jochen Wilms versteht die Jugendsammlung als Kür und Bonbon für die Gruppen. „Die Jugendsammlung darf die öffentliche Förderung der Jugendarbeit nicht ersetzen“, betont Wilms. Noch immer gäbe es Kommunen, in denen die Jugendarbeit bei den Haushaltsplanungen nicht den notwendigen Wert einnehme. „Mit dem eingenommen Geldern durch die Jugendsammlung können und sollen besondere Aktionen oder Anschaffungen gefördert werden“, erläutert Pechel. „Zudem sind wir durch die Aktion „Jugend sammelt für Jugend“ mit der Jugendarbeit in der Öffentlichkeit. Die Jugendgruppen gehen von Tür zu Tür und sind auf den Plätzen in der Gemeinde präsent, um für ihre Jugendarbeit zu werben“, ist Jochen Wilms begeistert. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Merle Tralau und Daniel Krieger-Bratke ist er sehr gerne aus Kiel nach Büchen gereist. Es war zeitgleich sein „Antrittsbesuch“ im Herzogtum Lauenburg, denn erst im Mai ist er zum neuen Vorsitzenden des LJR gewählt worden.

Bei der Dankeschön-Aktion des KJR im Waldschwimmbad Büchen erfuhr die Jugendfeuerwehr aus Breitenfelde zudem eine besondere Anerkennung. Sie sammelten von allen Gruppen aus dem Herzogtum Lauenburg zum einen insgesamt am meisten Geld. Der Breitenfelder Jugendwart Sebastian Duwe war sichtlich stolz auf seine Jungen und Mädchen.