Mölln: ‚Lange Nacht des Friedhofs‘ erzählt von den Wundern des Lebens

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Mölln (pm). Zum vierten Mal lädt die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Mölln zu der „Langen Nacht des Friedhofs“ ein, und zwar am Freitag, 30. August 2019. Von 20 bis 24 Uhr gibt es auf dem Alten Friedhof an der Hindenburgstraße alles über Liebe und Sehnsucht, Abschied und Trauer, Hoffnung und Erinnerung zu erfahren.

Denn all dies, was das Leben ausmacht, hat auf dem Alten Friedhof seinen Platz. Hier berühren sich Leben und Tod, Endlichkeit und Ewigkeit. Mitten in unserer Stadt bleiben die Verstorbenen Teil des Lebens, und die Symbolik und Atmosphäre des Friedhofs weist die Lebenden auf eine Hoffnung über den Tod hinaus.

In der „Langen Nacht des Friedhofs“ erklingen Worte und Lieder über das Leben, die Liebe und den Tod. Sie öffnen das Herz für das Wunder des Lebens und machen Mut im Angesicht des Todes. Zum ersten Mal gehört auch eine Ausstellung zum Programm der Langen Nacht des Friedhofs: Ausdrucksstarke Bilder nähern sich dem Geheimnis von Tod und Auferstehung.

Poetisch und anregend, nachdenklich und heiter ist der Abend, den Pastorin Hilke Lage mit ihrem Team vorbereitet. Eine Vielfalt an Stimmungen wird an unterschiedlichen Orten des Friedhofs erlebbar: in Gesang und Musik mit Flöte, Harfe, Gitarre, Oboe, Akkordeon, Posaunen und Orgel, in einem Bilderzyklus über „Tod und Auferstehung“, in Berichten über Vorschriften, Sitten und Gebräuche bei Begräbnissen in früherer Zeit, in Lesungen, Kurzfilmen und Auftritten der Eulenspiegelaien.

Das Programm berücksichtigt die besondere Würde des Ortes. Der Eintritt ist frei.

Es wirken mit:
Clemens von Ramin mit Natalie Böttcher, Christian Lopau, Michael Jessen und Martina Brüggemann, Klaus Irmscher, Meike Siebert, Jörg Geschke, das A cappella-Quintett, Posaunentrio „Andantje“ und Posaunenchor der Ev.-Luth. Kirchengemeinde, das Gospel-Ensemble, das Blockflötenensemble LaLü, Folkzz, die Eulenspiegelaien, Silke Fließbach, Max Andrick-Lopau, Andrea Battige, Thimo Neumann, Vikar Thorsten Nasse sowie die Pastoren Frank Hoffmann, Hilke und Matthias Lage