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Die hübschen Marienkäfer kennt jedes Kind. Und wer ließ sie nicht in der Kindheit zum höchsten Punkt des Fingers hochkrabbeln? Von dort flatterte er dann los in die weite Welt.

Hier in einem Futtererbsenfeld stillt er seinen enormen Appetit auf Blattläuse. 70 verschiedene Arten Marienkäfer gibt es alleine in Deutschland, weltweit sind es sogar 4.500. Ihre Farbe – rot, gelb oder schwarz – variiert von Art zu Art.

Der Name Marienkäfer wird von der Jungfrau Maria abgeleitet. In ihrem Auftrag nämlich, so glaubte man früher, seien die kleinen Krabbler in der Schädlingsvertilgung tätig. Zudem sollten sie vor Hexen und Unheil schützen. Benannt werden die Marienkäferarten heute meist nach der Anzahl der Punkte auf den Flügeldecken. Am weitesten verbreitet ist der Siebenpunkt, der klassische Glücksbringer. 100 bis 150 Pflanzen saugende Blattläuse frisst ein solcher Käfer täglich.