Neues Motorrettungsbootes für die DLRG Groß Sarau

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Foto: hfr
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Groß Sarau (pm). „Ich wünsche dir und deiner Besatzung allzeit gute Fahrt und immer etwas mehr als eine Hand breit Wasser unter dem Kiel.“ Mit diesen Worten enthüllte die Taufpatin Anna-Lena Ritter den Namen des neuen Rettungsboots der DLRG Groß Sarau.
Nach beinahe zwei Jahren der Planung, Spendenakquise und des Baus, hat die DLRG Groß Sarau am Mittwoch, 1. Mai 2019, ihr neues Boot auf den Namen „Orca“ getauft.

Erst wenige Tage zuvor war das Boot aus der Werft geliefert worden und konnte nun pünktlich zur Saison seinen Dienst aufnehmen. Damit wird das inzwischen 31 Jahre alte Motorrettungsboot Delphin II außer Dienst gestellt, das seine Dienstzeit mit nur einer Generalüberholung durchgehalten hat.

Jan-Hendrik Laudenbach (stellv. Vorsitzender), der das Projekt geleitet hat, dankte in seiner Rede neben den vielen Sponsoren, die die Anschaffung des neuen Boots unterstützt haben, auch den beiden Gemeinden Groß Grönau und Groß Sarau, die den Kauf in letzter Instanz erst ermöglicht haben. Nicki Möller, der technische Leiter dankte in seiner Rede über das Ehrenamt den Mitgliedern der DLRG, vor allem aber auch den Partnern und Familien, die den Einsatz für die Allgemeinheit überhaupt erst möglich machen. Thomas Matthews vom DLRG Bundesverband wies in seiner Rede darauf hin, dass das wichtigste nicht das Hinausfahren bei Wind und Wetter sei, sondern eben das sichere Zurückkehren. In diesem Zuge warb er für Spenden zur Anschaffung von Wetterbekleidung und persönlicher Sicherheitsausrüstung.

Anna-Lena Ritter tauft das neue Boot der DLRG Groß Sarau auf den Namen „Orca“. Foto: hfr

Auf die Frage, was die Vorteile des neuen Rettungsbootes seien, gab Jan Beckmann der stellvertretende Technische Leiter uns einen Einblick in die Funktionen des neuen Bootes: „Angefangen damit, dass Aluminium stabiler und robuster als GFK ist, hat das Boot auch viele neue Funktionen, die heute Stand der Technik sind. So ist zum Beispiel die Bugklappe wichtig für eine schonende Rettung. auch bietet das neue Boot die Möglichkeit einen Patienten auf einen Spineboard liegend zu transportieren, was bei dem Verdacht auf Schäden an der Wirbelsäule elementar ist. Neu ist auch das Sidescan-Sonar, mit dem der Gewässergrund nach vermissten Personen abgesucht werden kann.“

Gemeindevertreter, Sponsoren, die freiwillige Feuerwehr DLRG – Gliederungen aus dem gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg und auch die DLRG Montabaur waren angereist, um bei strammem Westwind, aber glücklicherweise ohne Regen, die Taufe des neuen Rettungsbootes zu feiern.

Taufpatin und Bootsführerin Anna-Lena Ritter zeigt sich schon jetzt begeistert von dem neuen Boot. Sie schätzt besonders die deutlich stabilere Wasserlage des Katamaran – Rumpfs des ORCAs gegenüber dem des bisherigen Boots. Nach der Taufe des Bootes wurde mit Grillwurst und Getränken an der Badestelle gefeiert, während es die Möglichkeit gab, das neue Boot zu begutachten und auch mal mit zu fahren.

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