Schwimmen: MSV-Damen im Medaillenrausch

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Erfolgreiche Möllner Damen, Isabelle Skambath (li.) und Nina Konkel. Foto: hfr
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Mölln (pm). In diesem Jahr fuhren mit Isabelle Skambath, Altersklasse (AK) 20, und Nina Konkel, AK 30, leider nur zwei Athletinnen aus dem Lauenburgischen zu den Norddeutschen Mastersmeisterschaften, welche im Braunschweiger Heidbergbad auf der 50 Meter (m) Bahn ausgetragen wurden. Insgesamt wurden dort 2.128 Einzel- und 205 Staffelstarts geschwommen. Das kleine Möllner Team schlug sich hervorragend.

Dreizehn Starts, zehn persönliche Bestzeiten, dazu zwei nicht erwartbare MSV-Vereinsrekorde, eine Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen. Mehr geht eigentlich kaum.

Los ging es mit den 100m Brust. Persönlicher Rekord für Nina und dazu AK – Silber. Isabelle verpasste hier mit Saisonrekord als Vierte das Podest denkbar knapp. Es folgten die 50m Schmetterling. Nina wieder Rekord und mit Bronze dazu Medaille Nr. zwei. Isabelle schwamm ebenfalls Rekord, es reichte aber nur für Platz fünf. Dann standen die 50m Brust auf dem Programm. Nina wieder mit Rekord als Dritte auf dem Podest. Isabelle als siebte mit Saisonrekord und immer noch keine Medaille. Als nächstes standen bei ihr die 200m Schmetterling auf dem Plan. Da trat sie als Titelverteidigerin aus dem Vorjahr an. Jedoch ist ein starker Jg. 1999 hinzugekommen und sie hatte nur die drittbeste Meldezeit. Was also machen? Es ist so einfach: Neuen persönlichen Rekord schwimmen und Titel verteidigen. Riesige Freude über die Goldmedaille zum Abschluss des ersten Wettkampftages.

Am zweiten Tag machte Nina da weiter, wo sie bisher aufgehört hat. Mit Bestzeit auch über 100m Schmetterling zu Silber auf das Podest. Das kann Isabelle in dieser Lage aber auch. Sie schwimmt mit Vereinsrekord ebenfalls zu Silber. Brustspezialistin Nina legte sich anschließend über 200m Brust mächtig ins Zeug, erneut Bestzeit und Silber, Isabelle konterte, schwimmt ihren zweiten Vereinsrekord und erreicht damit Bronze.

Zum Schluss kamen die 100m Freistil. Nina und Isabelle verpassten als Vierte das Podest denkbar knapp.