CDU Schwarzenbek fordert Radewegenetzausbau

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Roman Larisch und Egon Siepert (v.li.) am Ende des Radweges an der B209 Richtung Lauenburg, Abzweigung Louisenhof/Müssen. Foto: hfr
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Schwarzenbek (pm). Wer mit dem Fahrrad zwischen Schwarzenbek und Lauenburg unterwegs ist, muss weite Umwege oder unsichere Streckenführung in Kauf nehmen – der Fahrradweg entlang der B209 endet hinter der Europastadt an der Abzweigung Louisenhof/Müssen. Abhilfe will nun die CDU Schwarzenbek schaffen und fordert den Radwegenetzausbau entlang der vielbefahrenen Bundesstraße.

„Auf meinen regelmäßigen Touren zur Milchtankstelle in Louisenhof ist mir das widersinnige Verkehrsschild an der Abzweigung aufgefallen“, sagt CDU-Ortsvorsitzender Roman Larisch. Es zeige auf einen Radweg, der gar nicht existiere. Gemeinsam mit seinem Stadtverordnetenkollegen Egon Siepert will er nun dafür werben, dass sich die Gemeinden entlang der B209 und die beiden Städte Lauenburg und Schwarzenbek in Verbindung setzen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, um das Radwegenetz im Südkreis des Lauenburgischen auszubauen. „Wir erhoffen uns für unsere Initiative breite Unterstützung aller Parteien“, sagt der passionierte Hobbyradsportler Siepert, „und nicht zuletzt die Hilfe aller Bundestagsabgeordneten.“

„Unzumutbar und lebensgefährlich für Radfahrer“ , so befinden die beiden CDU-Kommunalpolitiker die Strecke an der B209. „Wer zudem für Klimaschutz und Tourismus werben will, muss die nötige Infrastruktur vorhalten“, ist man sich in der CDU Schwarzenbek einig. Grundlage dafür solle eine Analyse durch die Aktivregion bieten und schließlich Gespräche über Finanzierungsmöglichkeiten aus dem Bund.

Antrag an die Stadtverordnetenversammlung am 28. März 2019:

„Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen :

Die Verwaltung wird gebeten zum Zwecke des Radwegenetzausbaus im Kreisgebiet, zunächst für die Streckenführung Schwarzenbek – Lütau – Lauenburg, in Gespräche einzutreten mit den an der genannten Streckenführung entlang der B209 anliegenden Gemeinden und der Stadt Lauenburg, um die allgemeine Bedarfslage auszuloten. Weiterhin wird die Verwaltung gebeten, u. a. mit der städtischen Vertretung für die Stadt Schwarzenbek und der städtischen Klimaschutzmanagerin in den Gremien der Aktivregion Sachsenwald-Elbe aktiv für ein gemeinsames Radwegeprojekt einzutreten und eine Potenzialanalyse auf den Weg zu bringen.

Für die CDU-Fraktion

Egon Siepert, Roman Larisch

CDU-Stadtverordnete

Schwarzenbek, 7.3.2019“