Die Geschichte des Flüchtlingsschiffs St. Louis auf der Bühne

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Foto: Public Domain
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Mölln (pm). Mit Aufzeichnungen aus der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat der Kurs Darstellendes Spiel (10. Jahrgang) der Gemeinschaftsschule Mölln mit Kursleiter Jörg-Rüdiger Geschke ein Theaterstück erarbeitet. „1939: Damals war es die St. Louis“ wird am Donnerstag, 14. März, um 19 Uhr im Sitz der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Stadthauptmannshof aufgeführt (Hauptstr. 150, Mölln). Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Der 16-jährige Peter Fröhlich verlässt Deutschland zusammen mit seiner jüdischen Familie im Jahr 1939 auf einem Flüchtlingsschiff. Von Hamburg aus soll die Reise über Kuba in die USA gehen. Doch vor Havanna angekommen, wird den Flüchtlingen die Einreise verweigert. Verzweiflung macht sich breit, als die Menschen auf dem Schiff erfahren, dass sie nach Deutschland zurückkehren sollen, weil kein anderes Land sie aufnehmen möchte.
Der Theaterabend enthält außerdem kurze persönliche von den Schülerinnen erarbeitete Szenen zu den Themen Heimat und Identität, Flucht und Vertreibung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Fliehen – einst geflohen. Geschichten von Flucht und Vertreibung in Schleswig-Holstein“ statt.