HanseWerk Natur installiert E-Ladesäule in Schwarzenbek direkt am BHKW

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Die neue Ladesäule von HanseWerk Natur am Müllerweg 2 hat zwei Ladepunkte. Foto: hfr
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Schwarzenbek (pm). In Schwarzenbek steht seit kurzem eine neue Ladestation mit zwei Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Sie wird mit umweltschonendem Strom aus einem dezentralen Blockheizkraftwerk (BHKW) vor Ort versorgt. HanseWerk Natur hat für die Errichtung der Ladesäule 20.000 Euro investiert.

Die E-Ladestation wurde direkt am entsprechenden Heizwerk am Müllerweg 2 in Schwarzenbek installiert. Der Strom aus dem BHKW ist besonders umweltschonend, da dort Erdgas und Biogas als Primärenergieträger dienen. Er wurde bislang für den Eigenbedarf verwendet oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Nun fließt ein kleiner Teil in die neue E-Ladesäule. Dass sie direkt am Heizwerk steht, bietet den Vorteil, dass der Strom ohne nennenswerten Transportverlust in die Akkus der Elektrofahrzeuge geladen wird. Das Netz wird allerdings nicht belastet. Somit geht HanseWerk Natur einen weiteren wichtigen Schritt im Sinne der Energiewende in Richtung Dezentralisierung.


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„Mit dieser Konstellation wird der Strom unmittelbar dort verbraucht, wo er erzeugt wird“, erläutert Babacar Ndiogou, Mitarbeiter beim Technischen Service von HanseWerk Natur. „Das entlastet die Stromnetze und erhöht die Effizienz.“

Die öffentliche E-Ladesäule ist mit einem Bezahlsystem ausgestattet und für alle Besitzer von Elektroautos mit RFID-Ladekarten (Radio Frequency Identification) zugänglich.

Insgesamt hat HanseWerk Natur bereits 23 Ladepunkte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen an seinen Standorten errichtet. Der Ausbau der Intrastruktur für Elektromobilität wird durch das Unternehmen an weiteren potenziellen Standorten geprüft, an denen Blockheizkraftwerke im Einsatz sind.