Büchen: Ein Lastenaufzug für die ‚Villa Kunterbunt‘

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(v.li.) Nick, Lana, Hannah, Maja, Kourosh, Josephine und Amelie freuen sich gemeinsam mit Leiterin Kathrin Goy über den Lastenaufzug, der das Kita-Leben sehr erleichtert. Foto: hfr
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Büchen (pm). Die Idee, einen Lastenaufzug in die zweigeschossige Kita „Villa Kunterbunt“ einbauen zu lassen, hatte Leiterin Kathrin Goy bereits Anfang 2017. Die Umsetzung sollte auch alsbald erfolgen – doch wie es so ist, waren mehr Dinge zu bedenken als gedacht.

„Zunächst musste das Amt Büchen sowie die Kirchengemeinde von der Notwendigkeit eines Lastenaufzugs überzeugt werden“, berichtet Kathrin Goy. Im täglichen Ablauf der Kita habe es neun Jahre lang nur die Möglichkeit gegeben, das heiße Mittagsessen, die Getränke und sämtliche Materialien, auch schwere aus Vollholz, über eine steile Treppe mit 18 Stufen in den zweiten Stock zu tragen. „Die Unfallkasse Nord und die Berufsgenossenschaft nahmen Besichtigungstermine an der Treppe und den damit verbundenen Umständen vor. Nach der Ortsbesichtigung befürworteten sie im Hinblick auf die Gesundheit der pädagogischen Fachkräfte, als auch den täglichen Bedürfnissen an Aufsichtspflicht und Sicherheit für die Kinder, die Notwendigkeit eines solchen Aufzugs“.

Das Land Schleswig-Holstein stellt jährlich Gelder zur Verfügung, die zur Schaffung von Qualitätsverbesserungen in Kindertagesstätten bereitstehen. So beantrage die Kita-Leiterin eine Zuwendung im Rahmen der Projektförderung aus dem Landesinvestitionsprogramm. Dem Antrag wurde im Frühjahr 2017 entsprochen und die Weichen für den Einbau waren gestellt.

Das Planungsbüro Mentschel wurde mit ins Boot geholt und die Baumaßnahme nahm konkrete Gestalt an. Das Amt Büchen stimmte in seiner Sitzung im September 2017, nach vorheriger Prüfung der Kostenaufstellung, den Baumaßnahmen zu. Auch die Kirchengemeinde Büchen-Pötrau, als Träger der Einrichtung, gab ihren Segen. Im Juli 2018 war es soweit: Die ersten Handwerker begannen mit ihrer Arbeit. Die Vorfreude auf den Einbau des Lastenaufzugs ließ alle – Eltern, Kinder und auch das pädagogischen Fachpersonal – über den Lärm und Staub hinwegsehen.

Und zwei Jahre nach der ersten Idee war die Freude groß: Anfang Januar waren alle Baumaßnahmen abgeschlossen und der Lastenaufzug nahm mit dem frisch gekochten Mittagessen die erste Fahrt auf.

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