Alarmierung von Spezialkräften der Ratzeburger Bundespolizei

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Am Hamburger Kohle- und Erzhafen demonstrierte eine Personengruppe von 30-40 Umweltaktivisten auf Kränen in Höhen von bis zu 35 Metern. Foto: hfr

Ratzeburg/Hamburg (pm). Aus dem Einsatz kommend in den nächsten Einsatz! So erging es den Ratzeburger Bundespolizisten am vergangenen Sonntag. Auf dem Rückweg aus dem Einsatzraum anlässlich der Fußballbegegnung VfL Osnabrück gegen den SV Meppen, erreichte die Kollegen eine Alarmierung für einen Unterstützungseinsatz der Freien und Hansestadt Hamburg. Angefordert wurden Einsatzkräfte der Technischen Einsatzhundertschaft, welche über besondere Fähigkeiten für technische Maßnahmen in Höhen und Tiefen verfügen.

Am Hamburger Kohle- und Erzhafen demonstrierte eine Personengruppe von 30 bis 40 Umweltaktivisten auf Kränen in Höhen von bis zu 35 Metern. Lebensgefahr für die Personengruppe, welche sich ohne Sicherung und Klettergeschirr auf den Kränen befand, musste angenommen und der Betrieb in den betroffenen Bereichen eingestellt werden.

Unterstützt durch einen polizeieigenen Kranwagen und den polizeiärztlichen Dienst verlegten die Einsatzkräfte in den Einsatzraum im Hamburger Hafen. Hier wurden im Laufe des Abends im Zuge der professionellen Zusammenarbeit mit der Landespolizei Hamburg insgesamt 16 Personen mittels Seiltechnik zum Boden verbracht und unverletzt an die Kollegen übergeben. 22 weitere Demonstranten verließen die Kräne in Begleitung von Einsatzkräften freiwillig.

Der Einsatz der Ratzeburger Bundespolizisten wurde gegen 1 Uhr am Montagmorgen ohne Verletzungen beendet.

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