Ratzeburgs Volkshochschule behält das Qualitätssiegel des Landesverbandes der Volkshochschulen

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Ratzeburgs Volkshochschule erhält das Qualitätssiegel des Landesverbandes der Volkshochschulen e.V. (vl.) Rabea Willhöft vom Landesverband der Volkshochschulen e.V., Silvia Tessmer und Holger Martens, Leitungsteam der Ratzeburger Volkshochschule und Bürgermeister Rainer Voß. Foto: hfr
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Ratzeburg (pm). Die Ratzeburger Volkshochschule hat abermals das Qualitätssiegel des Landesverbandes der Volkshochschulen erhalten. Rabea Willhöft vom Landesvorstand überreichte vergangene Woche Volkshochschulleiter Holger Martens und Geschäftsführerin Silvia Tessmer das jeweils auf vier Jahre vergebene Qualitätszertifikat im Beisein von Bürgermeister Rainer Voß.

„Die Ratzeburger Volkshochschule hat 49 von 52 Prüfpunkten voll erfüllt, ein wirklich herausragendes Ergebnis, bedenkt man die ehrenamtliche Struktur, die die Volkshochschule trägt. Ratzeburg hat eine „Aushänge-Volkshochschule“ im Land“, sagte Rabea Willhöft. Die Prüfung umfasste Standards wie die Organisationsqualität, die Angebots- und Planungsqualität, die Informationsqualität, die Durchführungs- und Servicequalität sowie die Ergebnisqualität und wurde im Rahmen einer Vorprüfung und einer Begehung durchgeführt. Lediglich in Punkten wie Barrierefreiheit mussten noch Mangel festgehalten werden, die allerdings im Zuge der geplanten Sanierung der Ernst-Barlach-Schule beseitigt werden sollen. In positiver Hinsicht besonders auffällig, so Rabea Willhöft, seien zudem die Angebote der Volkshochschule im Bereich der politischen Bildung sowie die Vortragsreihe der Dienstags-Vorträge, die vor allem Lust und Neugierde auf Bildungsangebote vermitteln würde.

Bürgermeister Rainer Voß griff die lobenden Worte seitens des Landesverbandes auf und unterstrich die äußerst erfolgreiche Entwicklung, welche die Volkshochschule in den vergangenen acht Jahren genommen hat: „Die Ratzeburger Volkshochschule ist zu einer kommunale Bildungsinstitution gewachsen, auf die die Stadt stolz sein kann.“ Für Volkshochschuleiter Holger Martens ist diese Entwicklung allerdings längst noch nicht abgeschlossen, werde doch das Thema der Erwachsenenbildung mit Blick auf die Digitalisierung der Gesellschaft, den Umbrüchen in der Arbeitswelt und die Daseinsvorsorge, gerade auch in Bezug zum demographischen Wandel, immer bedeutsamer: „Lebenslanges Lernen, wie allseits gefordert und die gesellschaftlichen Entwicklungen es zunehmend bedingen, geht im ländlichen Raum nur mit starken, gut ausgestatteten Volkshochschulen. Die Standortqualität einer Kommune wird in Zukunft immer stärker geprägt sein von der Qualität all ihrer Bildungseinrichtungen“, zeigte sich Holger Martens überzeugt.

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