Bilanz zum Jahreswechsel 2018/2019

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Herzogtum Lauenburg (pm). Zwar verzeichnete die Einsatzleitstelle in Lübeck, im Zeitraum vom 31. Dezember 2018 (18 Uhr) bis 1. Januar 2019 (6 Uhr), für die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg „nur“ zirka 18 Silvester relevante Einsätze (38 im Vorjahr), dennoch möchten die Beamten nicht von einem ruhigen Jahreswechsel sprechen. So kam es zu neun Körperverletzungen, wobei in den meisten Fällen Alkohol eine Rolle spielte.

Weiterhin kam es zu vier kleineren Mülltonnen- und Containerbränden, je ein in Ahrensburg, Bargteheide, Lauenburg und Mölln, die jedoch keine größeren Schäden anrichteten. In Büchen, Grüner Weg, brannte ein im Garten stehendes Kinderspielhaus. In Kröppelshagen-Fahrendorf kam in zu einem Gartenlaubenbrand an der Bundesstraße. Auslöser waren hier jeweils Feuerwerkskörper.

Am 31. Dezember 2018, gegen 21 Uhr, entdeckte ein Anwohner ein Feuer im Grenzweg, unmittelbar am Einkaufzentrum, in Reinbek. Dort stand die Überdachung eines Verbindungsweges in Brand. Durch die eingesetzte Feuerwehr Reinbek konnte die Ausbreitung des Feuers auf das Einkaufszentrum verhindert werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann eine Brandentstehung durch eine Feuerwerksbatterie nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dazu dauern noch an. Personen wurden nicht verletzt. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden, dieser wird auf zirka 10.000 Euro geschätzt.

Ein Brand auf dem Gelände einer Autowerkstatt in Glinde, Am alten Lokschuppen, beschäftige am Neujahrmorgen, gegen 3 Uhr die Feuerwehr und Polizei. Dort standen zwei Fahrzeuge (ein Smart und ein Mercedes) sowie zwei Kompressormaschinen in Flammen und brannten vollständig aus. Noch diverse umstehende Fahrzeuge (verschiedenen Typs) wurden durch den Brand beschädigt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.

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