Nachschulisches Lernen: Wie kann man sich in Lauenburg weiterbilden?

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Herzogtum Lauenburg (pm). Inzwischen machen so viele Lauenburger Abitur wie nie zuvor. Doch Bildung hört nach dem Abschluss der Schule nicht auf und in der Region gibt es ausreichend Möglichkeiten für Erwachsene, um sich weiterzubilden. Ebenso kann man per Autodidaktik viel über neue Themenfelder erfahren. Doch auf welche Bereiche sollte man sich konzentrieren? Bei der Auswahl der Kurse ist es wichtig, die Dinge nachzuholen, über die man während der eigenen Schulzeit nicht unterrichtet werden konnte.

Das Verlorene aufholen

Schule modernisiert sich ständig, wie man zum Beispiel an der Initiative des Schulverbands Stecknitz sehen kann, der kürzlich weitere Mittel zur Beschaffung von Tablets im Unterricht zur Verfügung stellte. Fand das Lernen vor einem Jahrzehnt noch fast ausschließlich per Heft und Stift statt, gehören Tablets und Emails heute selbstverständlich zum Unterricht dazu. Selbiges gilt auch für die unterrichteten Inhalte. Wer sich weiterbilden will, sollte zuerst die verlorenen Dinge aufholen und sich ansehen, wo altes Wissen inzwischen überholt ist. Besonders in Disziplinen wie Biologie aber auch beim Thema Technik ist dies der Fall. Kurse zum Thema Smartphones und Tablets sind eher etwas für die älteren Semester, doch auch die Jüngeren können zum Beispiel in Kursen zum Thema elektronische Steuererklärung (über Programme wie ELSTER) einiges lernen.

Finanzen im Griff haben

Steuererklärungen sind auch schon die perfekte Überleitung für das nächste Thema, denn was seit jeher auf normalem Bildungswege vernachlässigt wird, ist das Thema Finanzen. Während es mit der Steuererklärung meist noch klappt, sind die meisten Deutschen schlecht über Finanzfragen im Allgemeinen informiert. Was bedeutet es zum Beispiel, wenn ab 2019 für alle Arbeitnehmer im Herzogtum Lauenburg höhere Versicherungspflichtgrenzen gelten? Was sind die besten Methoden, um das eigene Geld zu sparen und zu vermehren? Besonders neue Entwicklungen wie der Aufstieg der Kryptowährungen sind für viele Interessierte noch nicht wirklich durchschaubar. Dabei könnte hier eine große Veränderung für viele Sparer ins Haus stehen: Denn bald könnten diese Währungen das Bargeld ablösen. So haben große Banken wie MUFG und Bradesco angekündigt, dass sie das Ripple Zahlungssystem einführen wollen und weitere Währungen sind speziell drauf ausgerichtet, für das direkte Bezahlen verwendet zu werden. Auch wenn es um den Aktienmarkt geht, können Abendkurse und andere Arten der Weiterbildung sehr hilfreich sein. Das hier gesammelte Wissen hilft das ganze Leben lang weiter.

Spät studieren kann sinnvoll sein

Auch ein spätes Studium, nach Abschluss einer Ausbildung oder sogar nach mehreren Jahren im Beruf, kann sinnvoll sein. Der Staat bietet, unabhängig vom Alter, allen Erststudierenden Hilfen wie Bafög oder Wohngeld an. Studiengebühren entfallen beim ersten Studiengang an den meisten Universitäten und die Semesterbeiträge sind nicht sonderlich hoch. Ein Fernstudium wie zum Beispiel an der Fernuniversität in Hagen, kann meist neben dem Hauptberuf ausgeführt werden und ermöglicht die Weiterbildung in Bereichen, für die man sich persönlich interessiert und die als Karrieresprungbrett dienen können. Mit etwas Überlegung ist es zudem fast immer möglich, die Kosten für das Fernstudium zu stemmen.

Fazit

Die Weiterbildung nach Beenden der Schule kann für alle Lauenburger sinnvoll sein. Örtliche Anlaufstellen sind zum Beispiel die Volkshochschule Lauenburg, welche eine Vielzahl an Abendkursen anbietet und auch gerne über weitere Möglichkeiten der Bildung informiert. Ob Fremdsprachen, Finanzen oder das eigene Traumstudium: Egal in welchem Alter, Bildung ist immer nützlich. Zum Glück bietet der Raum Lauenburg hier viele Möglichkeiten, um die eigenen Ziele zu erreichen.