Reggae-Musik beim Reggae-Marathon

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Die beiden erschöpften aber glücklichen Läufer im Ziel: Martin Mews (li.) und Klaus Wenderholm. Foto: hfr
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Mölln/Negril (pm). Einen ganz besonderen Marathon durften die beiden Möllner Sportler Klaus Wenderholm und Martin Mews am 2. Dezember diesen Jahres auf Jamaika laufen.
Dazu hatten sie ihre Frauen mitgenommen und das ganze mit einem zweiwöchigen Urlaub kombiniert.

Vier Tage vor dem Start angereist, konnten sie sich akklimatisieren und den langen Flug sowie die Zeitumstellung „verdauen“. Die beiden MSV-Läufer nahmen in den Jahren zuvor bereits an diversen nationalen und internationalen Marathon-Rennen teil, so zum Beispiel letztes Jahr in Kopenhagen. Geboren wurde die Idee zu Jamaika bereits vor mehr als zwei Jahre bei einem Reggae-Konzert in Mölln.

Der Startschuss fiel wegen der großen Hitze noch in der Dunkelheit bereits um 5.15 Uhr und auf der Strecke gab es jede Menge Reggae-Musik „auf die Ohren“. Bereits eine Stunde später stieg die Sonne auf und es wurde sehr warm. Beide Möllner Athleten meisterten die Anstrengungen und so konnte Martin Mews sein Ziel, unter vier Stunden zu laufen, erreichen. Er wurde damit 35. von 133 Teilnehmern, verfehlte den Altersklassensieg in der AK M 60 jedoch knapp um 20 Sekunden.

Klaus Wenderholm hatte dabei mehr Erfolg. Trotz starker Beinkrämpfe auf den letzten zehn Kilometern kam er zwar 25 Minuten später als Mews ins Ziel jedoch bedeutete dies für ihn den ersten Platz in der AK M 65.

Sowieso stand der Wettkampf weniger im Vordergrund dieser Veranstaltung sondern mehr der Spaß, an einen ganz andersartigen Lauf teilzunehmen und sich mit Sportlern aus aller Welt auszutauschen. Im Anschluss können die Möllner sich jetzt noch zejnn Tage unter der Sonne Jamaikas erholen.