Kabinett bringt Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes auf den Weg

Mehr Wohnungsbau in Schleswig-Holstein: sehr viele Gemeinden profitieren!

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Kiel (pm). Zu dem gestern (27.11.2018) von der Landesregierung auf den Weg gebrachten Entwurf zur Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes erklären die lauenburgischen CDU-Landtagsabgeordneten Andrea Tschacher und Klaus Schlie: „Das wirksamste Mittel zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum besteht darin, mehr Wohnungen zu bauen. Die Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes schafft dafür nun auch die erforderliche Grundlage. Die Landesregierung hat mit ihrer Entscheidung einen wichtigen Schritt zu mehr Wohnraum in Schleswig-Holstein gemacht“, so Klaus Schlie.

Der bislang gültige Landesentwicklungsplan stamme aus dem Jahr 2010 und hätte ursprünglich die Entwicklung in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2025 regeln sollen. Bereits zum heutigen Zeitpunkt sei aber in über 160 Gemeinden der zulässige wohnbauliche Entwicklungsrahmen vollständig oder zu mehr als 75 Prozent ausgeschöpft, so dass keine oder nur noch eine sehr eingeschränkte Wohnungsbautätigkeit möglich sei.

„Im Kreis Herzogtum Lauenburg betrifft das besonders viele Gemeinden. In Giesensdorf, Pogeez, Ritzerau, Mechow, Borstorf, Göttin, Fuhlenhagen, Harmsdorf, Grabau, Schiphorst, Fredeburg, Bälau, Grambek, Poggensee, Müssen, Hamwarde, Bröthen, Duvensee und Havekost ist das Wohnungsbaupotential vollständig ausgeschöpft. Und auch in den die Gemeinden Schürensöhlen, Köppelshagen-Fahrendorf, Brunstorf, Göldenitz, Krüzen, Tramm, Wentorf/AS, Kasseburg, Klein Pampau, Koberg, Labenz, Güster, Krummesse, Wiershop, Klinkrade, Basthorst, Buchholz, Schnakenbek, Kühsen, Siebenbäumen und Dalldorf haben den zulässigen Entwicklungsrahmen bereits zu mehr als 75 Prozent ausgeschöpft“, erläutert Andrea Tschacher.

Mit der Veröffentlichung des Entwurfs zur Fortschreibung des Landesentwicklungs-planes werde der wohnbauliche Entwicklungsrahmen nunmehr landesweit auf Null gesetzt. Ab sofort stehe damit allen Kommunen wieder eine Wohnungsbaupotential von 10 bis 15 Prozent des vorhandenen Wohnungsbestandes zur Verfügung.

„Mehr Wohnungsbau in den Gemeinden entlastet auch die Städte. Gerade die Wünsche junger Familien nach einem Haus mit Garten kann in vielen Städten nur noch schwer erfüllt werden, da die Ausweisung von Bauland hier an natürliche Grenzen stößt. Deshalb brauchen wir auch Wachstumsmöglichkeiten in den Gemeinden, um zum Beispiel den Wunsch nach Ein- und Zweifamilienhäusern zu erfüllen“, ergänzt Klaus Schlie.

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