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Hebt ji schunn mool funn denn Hexenstiech und de Geistereek hört? Nä? Noch nie? Denn is gaud! Denn looh ik ju inn disse Spökelgegend tau besögen. Wie drobt uns ob den halben Barch, twischen Bobn und Nern-Kleveez. Genau door wo de hüdige Kirchenwech anfang. Nu knieb de Oogen dich und denk eenhundert Joor trüch. Nu sünd wie ind Joor 1895. Links funn uns de steile Barch. Grodud de Hexenstiech. De grode Kurf, wo wie hier nu stood, leech twischen fief und söss Meder deeper.

Soo! Nu moog de Oogen weller open. Disse Tied, so bie 1895 rümm, wüld wie nu beläben.

De Barch, so steil, köhms kuum mitn leeren Wogen hoch. In de Mid funn Barch weer noch ne Lehmoder. Door wörd ümmer matschi. So manches Gespann iss hier steggen bläben. Denn heed dat ümmer, datt iss jo wie verhex oder hier iss de Dübel mit ind Speel.

Hier ünn, wo wie nu stood, stöh de Geistereek. Genau door, wod in Hexenstiech rinn geid. De Eek, so hed man domols vertellt, schull öber dusend Joor old sien. Se har ne mächtige Kroon und´n öbermäßigen diggen Stamm.

In de Joor ümm 1800 rümm, ass man de groden Buernhüser und Schünen budd het, geeft kuum noch Eeken in disse Gegend. De Geistereek hed man stoon loden. Se har tofeel Äss. Se weer to knorri. Mit de Tied weern uk schunn enige Äss affstorben. Een Teken dat se old weer. An eenen Sommerdach tröggen gewaltiges Gewidder ob. Een Blitz schlöch in de Eek. Sowad hed dat hier noch nie geben. Uck de olen Lüüd kunn sick nie erinnern, dat bie uns schunn mool de Blitz inschlogen hett.

Dat geid nie mit rechten Dingen tau. Nu har de Blitz funn de Kroon bed non ünnersten Stamm sein Teken achterloden. De Baum weer deelwies obplatz. In de Eer rinn, neben de Wöddeln deep Lock. Binn in Stamm füng an to glöösen. De Stamm brennd ut. Nie so mit´n richdige Flamm! Nee, datt blöger Doochlang för sik hinn. Denn werd Füer uud. De Eek iss udbrennd. Se weer holl. Ob de een Sied har seen grood Lock. So grood, kuns rinnkruben. Ers hebt de Kinners datt versöcht. Fief Kleboders fünn dor binn Platz.

No gööd jo loos mit dat vertelln. Ick heff ümmer sech, de Eek iss verhex. Een wüss mehr Gruselgeschichten as de anner. De Fantasie nöhm ümmer grödere Formen an. Nu gööd weer mit den Hexenstiech loos. Ümsüns hed man denn Wech non ünnersten Pingstbarch nie Hexenstiech dööb. Door iss wad fuul. Hier hed de Dübel sien Hand mit ind Speel.

Nu ward ersmool Hars und Winter. Denn, wie ümmer kööm dat Fröhjoor. Buten ward gröön. De ersten Bläh sünd tosehn. Wat passeer nu mit de Eek? Naturlie wöör se uk gröön. Öber nur fun de een Sied, de anner Sied bleef drööch. Kann denn sowad öberhaupt angahn? Schunn weller harn de annern de Schuld. Mit de anner meen man de Geister, Hexen, den Dübel. Nu het man nur noch mit vörgeholne Hand schwistert. So liesen, schull doch nüms hörn.

Nu werd rümm in de Gegend. Bie de Eek geid dat nie mit rechten Dingen tau. Sied bloos vörsichdi, wenn ji inn Düstern door vörbie mööd.

Die Jüngeren amüsiern sig und meehn, de Tied mit den Dübel, Geister und Hexen hebt wie achter uns. Öber de Ooln, de wern öbertücht funn de schnockschen Kroohm.

To de Ooln und Öbertüüchten gehör uck Ludn. Öbeer so ool wöhr Ludn noch gorni. He süöhnur so ut. Also, he iss noch nie old und nie mehr jung. So middenmang. Sien Arbeit har he obn Hoff in Nern-Kleveez, wo he asn düchdigen, fliedigen, gefälligen Mann ankend ward. Man sech emm nur nooh, dat he banni gruhli wär.

Wenn nachts de Uhl schrie, tröck he schun de Bettdeek öbern Kopp. Ludn har noch een Fehler. He schiel! So schlimm, dat he mit dat linke Oog in de rechte Wessentach kieken kunn. Bied vertelln wüss man nie ween he meen. Dorüm kunn he uck keehne Frau finn. Keen beed an. Ludn wüss hundertprozentich, dat de Hexen und de Dübel hier irgendwo ob jeden een luert. De jungen Lüüd hier ut de Gegend dröpen sick, wenn Tied weer, in Krooch in Bobnkleveez. Door werd gemütli. De Köhm schmeckt, weer billi. De Kröger schmeed keen Besobbenen för de Döör.

Een gauden Dach sitt man weller tosomm. Lusti und vergnööch verbröch man den Obend. Nu harn sick dree junge Lüüd ut Dörp wat schuderiges utdacht. Se wulln Ludn bang mogen. Se harn sick widde Bettlokens ümbummelt und wüssen genau, dat he ut´n Krooch kööm und hier bi de Eek vörbie müss.

För de Zechkumpanen inn Krooch werd all spääd worn. Ludn stöh ob, nööm sein Haud und sech: „Na denn uck, bed anner moohl.“ Döör open, denn ruud in düstern Richtung Heimat. Nu sech he tau sick sülben: „ Angs heck he öberhaupt nie!“ Öber so lüttbet´n mulmi weer eem doch. He müss jo bie de Eek vörbie. Üm de Angs so beten to verkniepen fleit und süng he. Aff und an bliff he stoon. Dreid sick ümm. Nee, kümmt keener! So kord för de Eek mog he nochmool Paus. Genau dort wo dat matschige Leemlock iss. Nu sliger he, gans liesen, een Schritt nodn anner, ob de Eek tau. Dat letz End wull he denn in´n Gallop vörbie. So har sick datt dacht.

Grohd wo he tunn lopen ansedden wull, kööm dree widde Gestalten ut de Eek rud. Se tooften genau ob em tau. Dat kunn Ludn in düstern sehn. Hier kommt de Geister oder de Gespenster. Kunn uk de Dübel sülbn sien. De dree Widden toosten üm den Bangbüks rümm, sprüng opp und dool, se schupsen, buffen und knepen. Öber nur so lütt beten. Se schrien und bölkten, se gäben Töön funn sick, so ass?

Nee, kans gorni vertelln oder beschrieben, so schrill, so luud. Sunn Geschrie kunn nur fun de Geister komm. Wad göh Ludn nu allns dörchn Kopp. Bloos wech fun hier. He zidder und bäber an´n ganzen Lief. Vör luder Angs schrie he genau so luud, wie sien Gegenöber. Kuns meenen de ganzen Kööh in Stall bölgten mit eenmool loos. Bied´n wechlopen füll he uck noch hinn. Een Unglück kümt nu selten alleen. Biedn Hinfaln schrammt he noch sien Nääs aff.

Vörn Döötz weer ne grode Buuhl.

Schun wied förn Hoff, wo he jo Tohuus iss, bölgt he: „Hölpt mie! Hölpt mie!“ Obn Hoff weer man schun lang to Bett gohn. Nu öber rud ut de Puuch. Erst hebs meend dat brend. Nä! För de Grooddeeldöhr stöh de arme Spädheimkehrer. Ludn, wad iss mit die? Wad hebs mit die mogt? Nu stammelt Ludn wad funn de Geister. Funn Oogen utkratzen. Funn de scharben Krallen. He babbelt allns dörchnanner. Hett lang duert bat man markt wat he öberhaupt meen. Sien affschrammt Nääs har so beten blööd. Dat Blaud weer öberd ganze Gesich verschmeert. Mit Schönheit kunn Ludn noch nie prooln. Öber nu? Sien Gesich süüd ut wien affschlacht Schwien. Na, wüld wie nie länger öber schnaggen. So noo und noo beruhigt he sick denn.

An annern Dach söö de Welt schun beten anners ut. De ganzen Lüüd funn Hoff versammelten sick nu bie Ludn. Stööhn all bie emm rümm. Naturlie uck de Dree funn de Eek. Jeden wull weten wad öberhaupt loos wöör.

Nu har man unsern Held mull hörn schuld. Wie he sick gegen de Ungeheuers wehrt het. Links und rechts wad ann Kopp ballert. In Schwedkasten nohm. Tunn Schluss noch denn Dübel verfolch. Nu meend Ludn, de harn sunn Angs, de lood sick bie uns bestimmt nie weller sehn.

Öber dissen Spoos mit den Muulheld bie de Geistereek iss noch lange Joohrn öber schnagt worn. So allmählie iss den Gras öber wussen. Dat hett öber doch noch Lüüd gäben, de mit Hardklobben in düstern hier vörbie schliggert sünd. Taugäben wullns dat öber nie. Denn is lang Tied niks mehr passert. Mit de Eek hett sick ucknie mehr veel ändert. Den een Sied ward in Fröhjoor wie ümmer gröön, de anner sie bleef drööch.

Nu is weller Mai. De Baum schleid uut. De Blää ward funn Dach to Dach gröder und schwoorer. Utreggen n ann een Sündachmorgen, de Sunn schiend, de Vogeln singt, an so een schönen Dach iss Vader und Mudder bie de Goordenarbeit. Sülbst de Kinner hölpt mit. Mit eenmool hört man een Knistern und Knaggen. Öber nur vöör kodde Tied. Denn hebs dat seehn. De Geistereek iss ümkippt! Ohne Wind, ohne Gewidder! Sowad gift doch gornie. And Öbergewich mit de Blää har keen een an dach.

Nu göh datt Gekoker üm de Eek weller loos: „Door iss doch wad an. Dat stimmt doch, wad de Lüüd funn fröer vertellt hebt.“

Fun de Eek stöh nur noch sunn lütt End so piel no boben. Door liech se nu, de half verdrööchte und half lebende dusendjährige Baum. Nu weed ick nie, ob een Baum föhlen und denken kann. Wenn joh, denn denkt de ohle Eek bestimmt: „Nu büng so oold worn, nu lood mie hier man liggen!“ So iss denn ug komm`n.

Nüms hed sick Füerhold hoold. Nüms he Eehr mehr anrööcht. Man kunn jo nie weten! Bie lüdden iss se denn mit Moos bewussen. Struckwark het eer taudekt. Vergeten het man de Geistereek, denn Hexenstiech und denn steilen Barch bet Hüüd, dat Joor 1995 noch nie. Ick, de Schrieber, heft jo uck nie. Sunst hark jo nie öber vertelln kunnt.