Burkhard Peters am Wahlkampfstand von Bündnis 90/ Die Grünen in Ratzeburg

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Ratzeburg (pm). Bei einem der ersten Termine zum Auftakt des Wahlkampfes für die Kommunal- und Kreistagswahlen im Kreis Herzogtum Lauenburg war auch Burkhard Peters, innen- und rechtspolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen im Kieler Landtag, im Kreisgebiet unterwegs. Er unterstützte die Ratzeburger Grünen beim Wahlkampf am vergangenen Sonnabend (14. April) und machte gemeinsam mit den Kandidaten am Stand auf die Aktion der Landesregierung „Schleswig-Holstein blüht auf“ aufmerksam, die dem Schutz der Insekten und damit der Artenvielfalt dient.

Peters lehnt wie die Ratzeburger Grünen auch die Planungen für eine südliche Umgehungsstraße für Ratzeburg ab. Die dabei zugrunde gelegten Verkehrsprognosen vor allem für den Schwerlastverkehr seien veraltet. Peters: „Richtig wäre jetzt eine sachliche Diskussion des gesamten Projekts unter den geänderten Rahmenbedingungen, bevor auf weiteren zehn Kilometern ökologisch wertvolle Landschaft zerschnitten und versiegelt wird.“

Bei dieser Gelegenheit lobte er die guten Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr in und um Ratzeburg, die ein Leben ohne Auto möglich machen. Peters betonte aber auch, dass weitere Maßnahmen zur Förderung des innerstädtischen Radverkehrs notwendig seien, um der Zunahme des motorisierten Individualverkehrs innerhalb der Stadt entgegen zu wirken.

Sorge bereiten ihm die Berichte von Geflüchteten in Ratzeburg über Anfeindungen und rassistische Äußerungen, die sie erlebten. Das Projekt des Ratzeburger Bündnisses zum „Rassismus-Monitoring“ in der Region, das im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ gefördert wird, sieht Burkhard Peters als eine wichtige und richtige Reaktion der Zivilgesellschaft und ein Signal gegen Intoleranz und Rassismus.