Ratzeburger Jugendbeirat erkundete Parkoureinrichtung ‚Die Halle‘ in Hamburg

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Parkour ist vor allem Spaß an der Bewegung ... Bild vergrößern: ... und dem Austesten der eigenen Fähigkeiten an den Hindernissen und dem Austesten der eigenen Fähigkeiten an den Hindernissen. Fotos: hfr
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Ratzeburg (pm). Begeistert zeigten sich die Mitglieder des Ratzeburger Jugendbeirates von ihrem Besuch der Hamburger Parkour-Halle am vergangenen Sonntag, wo sie mit Jugendlichen aus Ratzeburg an einem Schnupper-Workshop in dieser Trendsportart teilnahmen. Zwei Stunden nahm Trainer Biko sich Zeit, um Bewegungsabläufe zu erklären und zu trainieren und anschließend auf den Hindernisbahnen der Halle auszuprobieren.

„Parkour bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von A nach B zu gelangen. Der Parkourläufer bestimmt dabei seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum – auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und ‑kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet.“ (Quelle: Wikipedia)

Trainer Biko vermittelte in seinem Workshop vor allem, dass die Fähigkeiten in diesem modernen Hindernislauf vor allem durch das eigene Wohlbefinden bei den Bewegungsabläufen ensteht. Aus Zutrauen erwächst zunehmend ein Selbstbewusstsein, auch das nächste Hindernis überwinden zu können. In dieser Weise tastete sich Gruppe in nur kurzer Zeit  von der einfachen Rolle, über die Parkourrolle bis zum Salto, spielerisch, ganz ohne Druck und jeder nach seinen Möglichkeit. Ein richtig oder falsch gab es dabei nicht, nur die freundschaftlichen Hinweise des Trainers, dass diese oder jene Bewegung zu mehr Erfolg und Effizienz führt.

Ratzeburger Jugendbeirat zusammen erkundete mit Jugendlichen aus Ratzeburg und Trainer Biko (Bildmitte) die Parkoureinrichtung „Die Halle“ in Hamburg.

So wurden nachfolgend Weiten und Höhen überwunden, vor allem mit Spaß an der Bewegung und Lust an den Herausforderungen, zeitweise aber auch beeindruckt von den Fähigkeiten von erfahrenen Parkour-Sportlers, die beinahe mühelos hohe Wände und waghalsige Abgründe überwanden.

Interessiert erkundigten sich die Mitglieder des Ratzeburger Jugendbeirates auch über die Rahmenbedingungen dieser Sportart und erfuhren, dass insbesondere in kleineren Kommunen immer mehr Outdoor-Einrichtungen mit festinstallierten Hindernissen entstehen würden, die sich dort auch großer Beliebtheit erfreuen würden. Aber auch Indoor-Varianten, mit mobilen, schnellaufbaubaren und gut lagerbaren Parkourelementen, die auch im Schulunterricht zum Einsatz kommen können, sind zunehmend sehr beliebt. Die Parcour-„ Halle“ in Hamburg zeigte sich kooperativ, bei geplanten Initiativen den Ratzeburger Jugendbeirat zu unterstützen. So würden beispielsweise neben den Schnupper-Workshops regelmäßige Fortbildungsworkshops für interessierte Trainer durchgeführt, die diesen Sport selbst anbieten oder in andere Sportarten integrieren wollen. Der Ratzeburger Jugendbeirat möchte die gewonnenen Erkenntnisse zu Spaßfaktor und Möglichkeiten dieser Sportart schwerpunktmäßig in den kommenden Sitzungen weiter beraten, mit dem Ziel, auch in Ratzeburg ein Parkourangebot entwickeln zu können. „Wir haben auf in den Gesprächen mit unseren Mitfahrer festgestellt, dass es durchaus, wie auch bei den Skatern, einen Bedarf für diesen Trendsport bei uns gibt“, sagte Johann Tessmer, der dieses Thema in den Jugendbeirat eingebracht hatte.

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