Liveticker: Die Bundestagswahl im Kreis Herzogtum Lauenburg

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Auszählung in Ziethen. Foto: Butz
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Herzogtum Lauenburg (aa). Heute ist es soweit, rund 61,8 Millionen Bürger sind dazu aufgerufen einen neuen Bundestag zu wählen – auch im Kreis Herzogtum Lauenburg sind die Wahllokale bis 18 Uhr geöffnet. Mit diesem Nachrichtenticker liefert Herzogtum direkt über den heutigen Tag verteilt regelmäßig in unregelmäßigen Abständen Interessantes rund um die Wahlen im Kreisgebiet.

23.25 Uhr: Herzogtum direkt sagt vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und gute Nacht!

23.25 Uhr: Alle Ergebnisse unter http://www.wahlinfo.de/webapp/index.html

23.18 Uhr: Vorläufiges Endergebnis in Ratzeburg (Wahlkreis 10).

Norbert Brackmann erhält 45,6 Prozent, und auf Nina Scheer entfallen 32,4 Prozent der Erststimmen.
Zweitstimmen: CDU 40,7%, SPD 27,7%, Grüne 9,1% FDP 6,3%, Linke 6%, AfD 5,7%

22.58 Uhr: Vorläufiges Endergebnis im Amt Sandesneben-Nusse (Wahlkreis 10).

Norbert Brackmann erhält 45,6 Prozent, und auf Nina Scheer entfallen 31,8 Prozent der Erststimmen.
Zweitstimmen: CDU 40,5%, SPD 28,5%, Grüne 9,7% FDP 7%, Linke 4,9%, AfD 5,4%

22.53 Uhr: Vorläufiges Endergebnis  im Amt Breitenfelde (Wahlkreis 10).

Norbert Brackmann erhält 46,3 Prozent, und auf Nina Scheer entfallen 31,9 Prozent der Erststimmen.
Zweitstimmen: CDU 41,3%, SPD 29,1%, Grüne 8,6% FDP 5,6%, Linke 4,5%, AfD 5,8%

22.50 Uhr: Vorläufiges Endergebnis im Amt Berkenthin (Wahlkreis 11)

Gabriele Hiller-Ohm (SPD) kann 37,7% und Alexandra Dinges-Dierig (CDU) 42,5% verbuchen.

Zweitstimmen: CDU 39,7%, SPD 30,6%, Grüne 10,3% FDP 5%, Linke 5%, AfD 4,7%

22.25 Uhr: Frank Ruppert kann in Schwarzenbek Bürgermeister bleiben.
Zur Bürgermeisterwahl in Glücksburg hat sich die Frau des Schwarzenbeker Bürgermeisters Frank Ruppert aufstellen lassen. Gewinnt Sussi-Anne Ruppert die Wahl, würde Frank Ruppert nach dem Ende seiner Amtszeit im November 2014 nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen. Er würde dann seiner Frau nach Glücksburg folgen, und dort wohl eine Pension eröffnen.
Nun steht das Ergebnis fest. Von den vier Bewerbern werden Kristina Franke und Björn Goss zur Stichwahl antreten müssen. Sussi-Anne Ruppert hat mit 12,0 Prozent der Stimmen den Sprung nach Glücksburg verpasst.

22.25 Uhr: Zwischenergebnis nach 7 von 12 Wahlbezirken im Amt Berkenthin (Wahlkreis 11)

Gabriele Hiller-Ohm (SPD) kann 38,2% und Alexandra Dinges-Dierig (CDU) 43,1% verbuchen.

Zweitstimmen: CDU 39,5%, SPD 31,6%, Grüne 9,9% FDP 4,5%, Linke 4,7%, AfD 4,7%

22.15 Uhr: Vorläufiges Endergebnis im Wahlkreis 10 (Amt Lauenburgische Seen)

Norbert Brackmann erhält 49,4 Prozent, und auf Nina Scheer entfallen 30,6 Prozent der Erststimmen.
Zweitstimmen: CDU 44,8%, SPD 26,5%, Grüne 9,5% FDP 6,3%, Linke 5,2%, AfD 5,1%

22.13 Uhr: Norbert Brackmann (CDU) spricht sich für große Koalition aus.
Nach der Auszählung von 284 von 331 Wahlbezirken liegt Norbert Brackmann mit 44,81 Prozent vor Nina Scheer (35,03%). „Ich gehe davon aus, dass nichts mehr passieren kann“, so Brackmann. Da auch bereits die „schwierigen“ Städte ausgezählt sind, rechnet Brackmann eher noch mit einem besseren Ergebnis. „Die Wähler sind einfach dem Trend zur CDU gefolgt“, so Brackmann gegenüber der Lauenburger Online-Zeitung. „Die Kandidaten spielen zwar auch eine Rolle, aber die ist eher gering“, ergänzt Brackmann. Als Vorteil sieht der Lauenburger an, dass er bereits viele Jahre im Kreis tätig ist, auch in der Kommunalpolitik, und daher die Themen vor Ort kennt.
Auf das Bundesergebnis angesprochen sagte Brackmann, „es bleibt spannend“. „Es ist die Kernfrage, ob wir die absolute Mehrheit bekommen.“ Dabei spricht sich Brackmann aber dafür aus, dass eine Koalition mit der SPD wohl sinnvoll wäre. „“Wir müssen auch auf den Bundesrat blicken. Wenn wir die nächsten vier Jahre etwas voranbringen wollen, brauchen wir den Bundesrat“, erklärt Brackmann. Daher wäre eine Koalition mit der SPD sinnvoll.

21.38 Uhr: Vorläufiges Endergebnis im Wahlkreis 11 (Gemeinden aus Amt Sandesneben-Nusse)

Gabriele Hiller-Ohm (SPD) kann 33,9% und Alexandra Dinges-Dierig (CDU) 44,9% verbuchen.

Zweitstimmen: CDU 40,6%, SPD 29,7%, FDP 5,8%, Grüne 9%, Linke 5,2% AfD 4,8%

21.30 Uhr: Möllns vorläufiges Endergebnis. Norbert Brackmann erhält 42,1 Prozent, und auf Nina Scheer entfallen 34,8 Prozent der Erststimmen.
CDU 38,8%, SPD 31,6%, Grüne 8,7% FDP 4,9%, Linke 5,5%, AfD 6,4%

21.26 Uhr: Die Gemeinde Büchen hat gewählt.
Der Wahlkreis geht mit 46,6% an Norbert Brackmann, auf Nina Scheer entfallen 34,0% der Erststimmen.
CDU 41,9%, SPD 29,8%, FDP 5,4%, Grüne 8,0%, Linke 4,3% und AfD 5,8%

21.18 Uhr: 
Zwischenergebnis vom Kreis:
Norbert Brackmann 46,67%, Nina Scheer 33,98%

CDU 41,69%, SPD 29,33%, FDP 6,41%, Grüne 8,85%, Linke 4,58% und AfD 5,26%
Das Zwischenergebnis bezieht sich auf die Auszählung von 127 der 331 Wahlkreise

21.10 Uhr: Nina Scheer (SPD) würde gern im Kreis weiterarbeiten.
Die SPD-Direktkandidatin Nina Scheer würde auch gern nach einer Niederlage gegen Norbert Brackmann den Kreis für politische Arbeit zur Verfügung stehen. „Wenn es sich mit meiner beruflichen Tätigkeit in Berlin vereinbaren lässt, würde ich trotzdem gern in den Kreis ziehen, und meine politische Arbeit fortsetzen“, sagte Nina Scheer gegenüber der Lauenburger Online-Zeitung. Scheer zeigte sich am Wahlabend enttäuscht vom Ergebnis der SPD. „Ich hätte uns mehr gewünscht“, so Scheer. Die SPD-Kandidatin sieht einen Grund für die Niederlage, nach der es derzeit aussieht, darin, die Wähler nicht zu einem „Stimmensplitting“ gebracht zu haben. Auch wenn sie keine SPD-Wähler sind, wäre die Erststimme für Nina Scheer möglich gewesen. Dies ist nicht gelungen. Darin, dass die Kandidatin nicht aus dem Herzogtum kommt wie ihr Gegenkandidat sieht Scheer keine Auswirkung. „Ich habe in Gesprächen erfahren, dass dies keine Rolle gespielt hat“, so Scheer. „Ich möchte mich aber bei allen Wähler für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, schloss Scheer ab.

21.10 Uhr: Im Wahlkreis 11 kann nach 145 von 170 ausgezählten Wahlbezirken Gabriele Hiller-Ohm (SPD) 41,7% und Alexandra Dinges-Dierig (CDU) 35,6% verbuchen.

Zweitstimmen: CDU 33,6%, SPD 35,2%, FDP 4,3%, Grüne 10,5%, Linke 6,8% AfD 6,4%

21.03 Uhr:  Im Wahlkreis 10 kann nach der Meldung von 37 Wahlkreisen (von 331) Norbert Brackmann 46,06 %, und Nina Scheer 34,5% der Stimmen für sich verbuchen.

CDU 41,1%, SPD 30%, FDP 6%, Grüne 8,5%, Linke 7,8%, AfD 5,4%

20.52 Uhr: Geesthacht hat gewählt. Die Stadt Geesthacht konnte die Herausforderin Nina Scheer knapp für sich entscheiden. Scheer erhielt 39,8 Prozent, und Norbert Brackmann 38,9 Prozent der Erststimmen.
CDU 35,0%, SPD 34,5%, FDP 4,7%, Grüne 8,2%, Linke 7,4%, AfD 5,6%

20.51 Uhr: Möllns vorläufiges Zwischenergebnis nach 26 von 27 Wahlbezirken.

Norbert Brackmann erhält 43,0 Prozent, und auf Nina Scheer entfallen 34,3 Prozent der Erststimmen.
CDU 39,2%, SPD 31,2%, Grüne 8,4% FDP 4,9%, Linke 5,5%, AfD 6,3%

20.44 Uhr: Die Stadt Schwarzenbek hat gewählt. Es sind alle 9 Wahlbezirke ausgezählt. Norbert Brackmann erhält 43,0 Prozent, und auf Nina Scheer entfallen 35,7 Prozent der Erststimmen.
CDU 39,1%, SPD 31,1%, FDP 5,5%, Linke 5,1%, AfD 6,3%

20.37 Uhr:  Lauenburg und das Amt Lütau haben gewählt. Es sind alle 24 Wahlbezirke ausgezählt.
Norbert Brackmann erhält 44,0% Prozent, und Nina Scheer 37,4 Prozent der Erststimmen.
CDU 37,8%, SPD 34,2%, FDP 4,6%, Grüne 7,6%, Linke 5,7%, AfD 5,2%

20.07 Uhr: In Geesthacht sind bereits 17 von 19 Wahlbezirken ausgezählt. Die SPD-Kandidatin hat hier noch mit 1,6 Prozent die Nase vorn vor Norbert Brackmann.

19.59 Uhr: Erste Ergebnisse aus dem Kreis liegen vor. Im Wahlkreis 10 kann nach der Meldung von 10 Wahlkreisen (von 331) Norbert Brackmann 45,6 %, und Nina Scheer 31,79% der Stimmen für sich verbuchen.

19.55 Uhr: Der Südkreis geht auf die Zielgerade zu: Es sieht danach aus, als könnte Norbert Brackmann Lauenburg, Schwarzenbek und Büchen für sich gewinnen. Geesthacht wird wohl an Nina Scheer gehen.

19.46 Uhr: Es liegen Hochrechnungen für Schleswig-Holstein vor. Das Statistische Landesamt für Hamburg und Schleswig-Holstein geht von einer Wahlbeteiligung bei 69,8 Prozent aus (73,6% 2009).
CDU 38,2 % (32,2%), SPD 33,2% (26,8%), FDP 4,7% (16,3%), Grüne 9,1% (12,7%), Linke 5,2% (7,9) und AfD 4,7% (Zahlen in Klammer sind das Ergebnis aus 2009).

19.32 Uhr: Kann Nina Scheer Geesthacht für sich behaupten? Nach der Auszählung von 9 von 19 Wahlbezirken liegt die SPD-Kandidatin vorn. Nina Scheer 40,4%, Norbert Brackmann 38,7%
CDU 35,1%, SPD 35,2%, FDP 4,3%, Grüne 7,7%, Linke 7,6% und AfD 6,1%

19.26 Uhr: Nina Scheer holt in Schwarzenbek auf. Scheer 37,1%, Brackmann 40,1%

19.23 Uhr: Im Amt Büchen sind bereits 19 von 27 Wahlbezirken ausgezählt. Auch dort sieht es danach aus, als könnte Norbert Brackmann sein Direktmandat gewinnen:
Norbert Brackmann 47,3%, Nina Scheer 34,2%
CDU 42,7%, SPD 29,6%, FDP 4,8%, Grüne 7,7%, Linke 4,4% und AfD 5,9%

19.16 Uhr: Das scheint ein harter Abend für die FDP zu werden. Es sieht derzeit danach aus, als würde sie erstmalig es nicht in Bundestag schaffen. Damit geht der CDU/CSU auch der Koalitionspartner verloren. Die Kampagne der FDP, sich Zweitstimmen von der Union zu „borgen“ scheint nicht funktioniert zu haben.

19.13 Uhr: Die Stadt Schwarzenbek liefert ihr erstes Ergebnis: Norbert Brackmann 43,6%, Nina Scheer 35,5%
CDU 40,6%, SPD 31,4%, FDP 6,1%, Grüne 6,1%, Linke 4,6% und AfD 6,4%
Es ist allerdings auch erst ein Wahlbezirk von 9 ausgezählt.

19.08 Uhr: In Schwarzenbek lässt man es etwas ruhiger angehen. Von dort liegen noch immer keine Zwischenergebnisse vor. Auch das Amt Büchen hat noch keine ausgezählten Wahlbezirke gemeldet.

19.04 Uhr: Bei den derzeitigen Hochrechnungen sieht alles nach einer großen Koalition aus: CDU 42,5%, SPD 25,6%, FDP 4,6%, Grüne 8,0%, Linke 8,0%, AfD 4,9%

18.58 Uhr: Nina Scheer überholt Brackmann in Geesthacht.
Derzeit fallen auf Nina Scheer 40,8 Prozent der Stimmen, und auf Norbert Brackmann 39,3 Prozent.

18.52 Uhr: Alles sieht danach aus, als könnte Norbert Brackmann in seinem Heimatort das Rennen für sich entscheiden. Nach der Auszählung in Lauenburg und Amt Lütau von 12 von 24 Wahlbezirken sieht das Zwischenergebnis so aus:

Norbert Brackmann 46,2%, Nina Scheer 36,1%
CDU 40,1%, SPD 32,5%, FDP 4,9%, Grüne 7,0%, Linke 6,0%, AfD 4,8%

18.48 Uhr: Geesthacht liefert erste Ergebnisse:

Norbert Brackmann 39,2%, Nina Scheer 33,7%
CDU 37,6%, SPD 29,7%, FDP 6,7%, Grüne 6,1%, Linke 6,1%, AfD 6,1%

18.43 Uhr: Es gibt neue Hochrechnungen: CDU 42,1%, SPD 25,8%, FDP 4,7%, Linke 8,02%, Grüne 8,1% und AfD 4,9%

18.35 Uhr: Lauenburg gibt mal wieder Gas. Es sind bereits 4 Wahlbezirke ausgezählt.
Norbert Brackmann 47,4 Prozent, Nina Scheer 35,7 Prozent
CDU 41,9%, SPD 31,6%, FDP 5,8%, Grüne 6,5%, Linke 5,0%, AfD 5,1%

18.30 Uhr: Buchhorst als erster Wahlbezirk in Lauenburg und Amt Lütau ausgezählt.
Norbert Brackmann 58,1%, Nina Scheer 28,0%.
CDU 51,1%, SPD 26,6%, FDP 9,6%, Grüne 4,3%, Die Linke 1,1%, AfD 6,4%

18.20 Uhr: Derzeit sieht es nicht danach aus, als wenn es die FPD in den Bundestag schafft. Nach den ersten Hochrechnungen reicht es aber wohl auch nicht für eine rot/rot/grüne Regierung. Derzeit sieht es nach einer großen Koalition aus.

18 Uhr: Erste bundesweite Prognose laut ZDF: CDU 42,5 % SPD 26,5 % FDP 4,5 % Grüne 8,5 % Linke 8,0 % AfD 4,8 %

17.55 Uhr: Noch fünf Minuten bis zu ersten Prognosen.

17.20 Uhr: Noch 40 Minuten und eine Wahlbeteiligung von 57,73 Prozent (ohne Briefwähler) Wahlbezirk 8 in Ratzeburg.

17 Uhr: Endspurt! Noch eine Stunde bis zum Schließen der Wahllokale – genug Zeit, noch schnell zwei Kreuze machen.

16.54 Uhr: Noch mal Ratzeburg – im Wahlkreis 1 haben um 16.08 Uhr 317 Wähler ihre Stimme abgegeben, laut Wahlvorstand  ist das eine Wahlbeteiligung von rund 45 Prozent.

Das Wahllokal für Wahlkreis 12 hatte bis 16.25 Uhr 503 Wähler zu Gast. Hier gibt es 1.026 Wahlberechtigte.

16.50 Uhr: Was passiert nach Schließung der Wahllokale mit den Stimmzetteln? Ein Film der Bundeszentrale für politische Bildung:

16.23 Uhr: Ratzeburg liegt im Wahlebezirk 8 jetzt bei 55.52 Prozent Wahlbeteiligung (ohne Briefwähler)

16.03 Uhr: Dr. Konstantin von Notz, Direktkandidat der Grünen im Wahlkreis 10, äußerte sich heute via Facebook zu einer möglichen großen Koalition: „Eine große Koalition finden genau bis zu dem Tag, die Mehrheit der Leute gut, bis sie tatsächlich da ist. Ab dann ist die halbgare politische Mittelmäßigkeit für die Meisten kaum erträglich. Dagegen helfen nur Grüne Inhalte, Konzepte und Ideen.“

16 Uhr: Im Wahllokal in der Möllner Seestrasse lag um 15.15 Uhr die Wahlbeteiligung bei 52 Prozent.

15.30 Uhr: Bei der heutigen Bundestagswahl haben bis 14 Uhr 41,4 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Dabei sind die abgegebenen Stimmen der Briefwähler nicht berücksichtigt.

Der Bundeswahlleiter hat diesen Zwischenstand zur Wahlbeteiligung in Zusammenarbeit mit den Landeswahlleitern auf Grundlage der Wahlbeteiligung in ausgewählten Wahllokalen für ganz Deutschland ermittelt.

Bei der letzten Bundestagswahl 2009 lag die Wahlbeteiligung bis 14 Uhr bei 36,1 Prozent; die Wahlbeteiligung insgesamt betrug 70,8 Prozent. Der Bundeswahlleiter ruft alle Wahlberechtigten, die ihre Stimmen bislang noch nicht abgegeben haben, dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet.

15.27 Uhr: Schleswig-Holsteins SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner ruft auf Twitter zur Wahl auf, und will vor allem junge Wähler mit dem Aufruf ansprechen: „Wahllokale noch 3 Stunden geöffnet. Wählen gehen! Wahlenthaltung ist total uncool und blöde. Demokratische Pflicht statt Null Bock!“

15.23 Uhr: In Fitzen wurde bis 15 Uhr schon eine recht hohe Wahlbeteiligung erreicht. Von 265 Stimmberechtigten Einwohner hatten über 160 Bürger ihren Stimmzettel abgegeben. Damit liegt die Quote um 15 Uhr über 60 Prozent. „Das ist eine sehr gute Beteiligung, und auf jeden Fall schon mal höher als bei der Kommunalwahl“, sind sich die Wahlhelferinnen im Wahllokal sicher.

15.22 Uhr: In Ziethen waren von den 782 Wahlberechtigte bis 14.40 Uhr 459 Wähler (davon 68 Briefwähler) bereits aktiv. Die Wahlbeteiligung bis 14.30 Uhr lag bei 58,7 Prozent.

15.20 Uhr: Gegen 15 Uhr lag die Wahlbeteiligung in Ratzeburg,  Wahllokal 8, bei fast 50 Prozent.

14.44 Uhr: Unfall ist kein Grund nicht wählen zu gehen
Wie die Neue Osnabrücker Zeitung online berichtet, ließ sich ein 81-jähriger Rentner aus Niedersachsen statt ins Krankenhaus zum Wahllokal fahren. Der Senior war mit seinem Auto auf dem Weg zur Wahl verunglückt. Dabei erlitt er einen leichten Schock. Da er aber unbedingt seine Stimme abgeben wollte, brachten die Sanitäter ihn statt in die Klinik zum Wahllokal.

14.35 Uhr: Erneuter Aufruf des Bundeswahlleiters: „Der Bundeswahlleiter ruft auf – Gehen Sie bis 18 Uhr bitte wählen!“

14.23 Uhr: Gegen 15.30 Uhr gibt der Bundeswahlleiter das „Zwischenergebnis zur Wahlbeteiligung bis 14 Uhr“ bekannt.

13.44 Uhr: Meldung aus Gießensdorf – bis 13.05 Uhr hatten 50 von 115 Wahlberechtigten ihren Stimmzettel ausgefüllt.

13.19 Uhr: Schwarzenbeck kuckt nach Glücksburg
Für die Schwarzenbeker ist auch das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Glücksburg interessant. Zur Wahl hat sich dort die Frau des Schwarzenbeker Bürgermeisters Frank Ruppert aufstellen lassen. Gewinnt Sussi-Anne Ruppert die Wahl, wird Frank Ruppert nach dem Ende seiner Amtszeit im November 2014 nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen. Er würde dann seiner Frau nach Glücksburg folgen, und dort wohl eine Pension eröffnen.

13 Uhr: Auch in der Gemeinde Schmilau wurde schon fleißig gewählt. Von rund 400 Wahlberechtigten haben bereits über 200 ihr Kreuzchen gemacht.

12.28 Uhr: Große Koalition nur ohne Steinbrück. Peer Steinbrück hat noch einmal bekräftigt, kein Ministeramt annehmen zu wollen. Für ein Kabinett einer großen Koalition stehe er nicht zur Verfügung. Steinbrück wolle dann lieber innerhalb der SPD einen verantwortlichen Posten übernehmen.

12.27 Uhr: SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis 10, Nina Scheer, via Facebook: „Chancen ergreifen – Zukunft gestallten. Heute wählen gehen!“

12.08 Uhr: Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann (CDU) geht von klarem Sieg aus. Der Lauenburger Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann, der sich für eine neue Amtszeit bewirbt, rechnet mit einem klaren Sieg bei der Direktwahl gegen Nina Scheer (SPD). „Ich gehe davon aus, dass ich es wieder schaffe“, so Brackmann. Für den Bundestag rechnet Brackmann aber mit einem knappen Ergebnis. „Es wird knapp eine stabile Regierung zu bilden“, so Brackmann gegenüber der Lauenburger Online-Zeitung bei der Stimmabgabe. Falls die FDP die 5-Prozent-Hürde schafft, wäre für Brackmann eine weitere Legislaturperiode für schwarz/gelb favorisiert. „Unter Demokraten müssen aber alle Koalitionen möglich sein“, ergänzt Brackmann, der vor allem eine große Koalition als machbar sieht.

Einen Vorteil gegenüber seiner Mitbewerberin Nina Scheer sieht Brackmann auch in der Wohnortfrage. Während Brackmann in Lauenburg zuhause ist, wohne die SPD-Kandidatin noch in Berlin, und wolle erst nach einem Wahlsieg in den Kreis ziehen. „Ich habe das nie thematisiert, aber ich wurde mehrfach darauf angesprochen“, so Brackmann. Ein Vorteil sieht der CDU-Kandidat darin, die Themen und Strukturen vor Ort genau zu kenne.

12.04 Uhr: Gabriele Hiller-Ohm (SPD), Bundtagskandidatin im Wahlkreis 11 rief soeben via Twitter aus: „Heute ist Wahltag. Bitte geht alle hin. Bis 18 Uhr ist euer Wahllokal geöffnet.“

11.56 Uhr: Im Wahllokal im Lauenburger Jugenzentrum liegt die Wahlbeteiligung bereits bei über 30 Prozent. Das kann schon als sehr gutes Ergebnis gewertet werden.

11.52 Uhr: Ein Wahllokal ist kein Ort für Nazis. Am Lauenburger Jugendzentrum, das derzeit als Wahllokal dient, teilen sich die Schilder für das Wahllokal und ein Verbotsschild für Nazis den Platz

11.40 Uhr: Mit den ersten eingehenden amtlichen Ergebnissen aus den 299 Wahlkreisen wird ab 20 Uhr gerechnet.

10.30 Uhr: Im Wahlkreis 10 lag 2009 die Wahlbeteiligung bei  76,6 Prozent.

10.24 Uhr: Bei der letzten Bundestagswahl 2009 lag die Wahlbeteiligung bundesweit nur noch bei 70,8 Prozent. Das ist die geringste Beteiligung die es je bei einer Wahl zum Bundestag gab. In Schleswig-Holstein lag die Beteiligung mit 73,6 Prozent zwar über dem Bundesdurchschnitt, aber auch das Ergebnis war ein Negativrekord.

10.14 Uhr: Bundeswahlleiter Roderich Egeler ruft alle wahlberechtigten Bürger auf, an der Wahl teilzunehmen: „Mit Ihrer Stimmabgabe machen Sie von einem wesentlichen Grundrecht unserer Demokratie Gebrauch. Sie können so Einfluss auf künftige politische Entscheidungen in Deutschland nehmen, die Sie persönlich, aber auch uns alle gemeinsam betreffen.“

9.54 Uhr: Neuigkeiten aus Ratzeburg – im Wahlkreis 10, Wahllokal 12, Lauenburgische Gelehrtenschule, sind bis schon 65 Wählerstimmen abgegeben worden. Dazu kommen 149 Briefwahlstimmen. Insgesamt sind im Wahllokal 12, 1.026 Wähler wahlberechtigt. Daraus ergibt zu diesem Zeitpunkt vor Ort eine Wahlbeteiligung von rund 21 Prozent.

9.51 Uhr: Erste Wasserstandsmeldung zur Wahl im Herzogtum. Seit 8 Uhr sind die Türen auch im Gemeindehaus in Mannhagen geöffnet. Von 508 Wahlberechtigten sind bis jetzt 50 Frühaufsteher hier gewesen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von rund 10 Prozent.

9.40 Uhr: Im Bundestagswahlkreis 10 sind 241.404 Bürger wahlberechtigt. Die 303 Urnenwahlbezirke sind noch bis 18 Uhr geöffnet. Auerdem wurden 28 Briefwahlbezirke gebildet.

9.28 Uhr: Fast der gesamte Kreis Herzogtum Lauenburg  gehört zusammen mit Stormarn Süd zum Bundestagswahlkreis 10. Der Rest –  Amtes Berkenthin und den Gemeinden Grinau, Groß Boden, Groß Schenkenberg, Klinkrade, Labenz, Linau, Lüchow, Sandesneben, Schiphorst, Schönberg, Schürensöhlen, Siebenbäumen, Sirksfelde, Steinhorst, Stubben und Wentorf (Amt Sandesneben-Nusse) aus dem Amt Sandesneben-Nusse – ist dem Bundeswahlkreis 11 (Lübeck) zugeordnet.

9.08 Uhr: Hält der Trend zur Briefwahl weiter an? Immer mehr Wähler entscheiden sich für die Briefwahl. Gerade für ältere und kranke Menschen ist dies der ideale Weg, an der Wahl teilzunehmen. War es bis 2008 noch nötig, einen Grund für die Briefwahl anzugeben, können jetzt ohne Begründung Wähler auf diese Form der Teilnahme zurückgreifen. Verfassungsrechtler sehen die Briefwahl allerdings kritisch. Es ist nicht mehr zu kontrollieren, wer die Kreuze macht, der Wähler selber, oder eine andere Person.

Während 1990 nur 9,8 Prozent per Brief abstimmten, waren es 2005 bereits 18,7 Prozent und 2009 waren es bereits 21,4 Prozent. Auch für diese Wahl wird ein Anstieg erwartet.

8.52 Uhr: Laut Bundeswahlleiter sind in diesem Jahr 62.125.166 Bürger wahlberechtigt. 2009 waren es 62.168.489. In Schleswig-Holstein sind 2.234.896 (2.234.720) und im Wahlkreis 10 (Herzogtum Lauenburg/Stormarn Süd) 237.229 (237.144) zur Wahl aufgerufen.

Der Bundeswahlleiter weist darauf hin, dass Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung verlegt oder verloren haben, dennoch bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 wählen können. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie im Wählerverzeichnis ihres Wahlbezirks eingetragen sind. Im Wahlraum müssen sich die Wahlberechtigten auf Verlangen des Wahlvorstandes mit ihrem Personalausweis, Reisepass oder Führerschein ausweisen.

Jeder Wahlberechtigte darf nur einmal. Dies gilt auch dann, wenn man – beispielsweise nach einem Umzug – mehrere Wahlbenachrichtigungen erhalten haben sollte. Wer mehrfach wählt oder wer wählt, ohne wahlberechtigt zu sein, begeht Wahlfälschung und macht sich strafbar.

Zur Wahrung einer ordnungsgemäßen Wahl werden Verstöße gegen die wahlrechtlichen Regeln geahndet: Wer unbefugt wählt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft (§ 107a Abs. 1 Strafgesetzbuch). Auch der Versuch einer solchen Tat ist strafbar.

8.22 Uhr: Der Bundeswahlleiter teilt mit, dass – wie bei den bisherigen Bundestagswahlen auch – bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 eine repräsentative Wahlstatistik durchgeführt wird. Dabei werden in gut 2.900 zufällig ausgewählten Wahlbezirken die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe nach Alter, Geschlecht und Bundesländern ermittelt. Das Wahlgeheimnis der einzelnen Wählerinnen und Wähler ist auch in diesen Wahlbezirken gewährleistet. Erste Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik für die Bundestagswahl 2013 werden voraussichtlich im Dezember 2013 vorliegen.

8 Uhr: Jetzt geht es los, in diesem Moment öffnen in ganz Deutschland die Wahllokale.