Ratzeburg (pm/aa). Die SPD Herzogtum Lauenburg hat mit Bestürzung auf die tödliche Gewalttat in Ratzeburg reagiert. In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sich die Co-Kreisvorsitzenden Cira Ahmad und Hinnerk Bruhn zu dem schrecklichen Vorfall.
Tiefe Betroffenheit und Mitgefühl
„Wir sind tief erschüttert über die tödliche Gewalttat in Ratzeburg“, so die Erklärung. „Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei der Familie und den Angehörigen der getöteten Frau. Ihnen gilt unser tief empfundenes Mitgefühl.“ Die SPD betont, dass eine solche Tat Spuren weit über die unmittelbar Betroffenen hinaus hinterlässt. Besonders im Fokus stehen dabei die Zeuginnen und Zeugen, die Mitarbeiter des Supermarktes sowie alle Menschen, die vor Ort mit dieser schrecklichen Situation konfrontiert waren.
Dank an Helfer und Einsatzkräfte
Ein besonderer Dank gelte den Menschen, die in dieser Ausnahmesituation mutig eingeschritten sind und geholfen haben. Ebenso wird den Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdienst, den Seelsorgern sowie allen, die vor Ort Verantwortung übernommen und den Betroffenen zur Seite gestanden haben, ausdrücklich gedankt.
Gewalt gegen Frauen: Ein gesellschaftliches Problem
Unabhängig von den noch ungeklärten Hintergründen dieser konkreten Tat wird darauf hingewiesen, dass Gewalt gegen Frauen nach wie vor ein ernstes gesellschaftliches Problem ist. „Als Gesellschaft sind wir gefordert, hinzusehen, Betroffene zu schützen und jeder Form von Gewalt konsequent entgegenzutreten“, so die Erklärung.
Aufklärung und Respekt
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum Motiv der Tat laufen noch. Die SPD betont, wie wichtig es ist, deren Ergebnisse abzuwarten und sich nicht an Spekulationen oder vorschnellen Schlussfolgerungen zu beteiligen. „Eine solche Tragödie darf nicht dazu benutzt werden, Ängste zu schüren, Menschen gegeneinander auszuspielen oder unsere Gesellschaft weiter zu spalten“, heißt es weiter.
Jetzt müssten das Mitgefühl mit den Angehörigen und Betroffenen, der Respekt vor ihnen und die sorgfältige Aufklärung der Tat im Mittelpunkt stehen.
Vertrauen in die Ermittlungen
Die SPD vertraue darauf, dass Polizei und Staatsanwaltschaft die Hintergründe der Tat umfassend aufklären werden. Bis dahin sollten die Würde des Opfers und die Rücksicht auf die Betroffenen und ihre Angehörigen an erster Stelle stehen.












