Büchen (pm). Die geplante Umgestaltung des Grünen Wegs zur Fahrradstraße ist aus Sicht der Grünen Büchen ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt – und zugleich ein Beispiel dafür, wie vorausschauende Politik konkrete Vorteile für BürgerInnen schafft. „Ohne das frühzeitig angestoßene Radverkehrskonzept und die damit verbundene Förderkulisse wäre diese Sanierung heute finanziell kaum darstellbar“, berichtet Martin Kolanus, wählbarer Bürger der Fraktion der Grünen Büchen.

Das Radverkehrskonzept, das gemeinsam mit dem ADFC in die politische Diskussion eingebracht und von den Grünen maßgeblich vorangetrieben wurde, bildet die Grundlage für die heutige Planung. Es sieht den Grünen Weg ausdrücklich als geeignete Strecke für eine Fahrradstraße vor.
Hohe Förderung entlastet Gemeinde und AnliegerInnen
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 3.671.582,33 Euro. Durch die gesicherte Förderung in Höhe von 1.113.714,16 Euro können die finanziellen Belastungen jedoch erheblich reduziert werden. Für die AnliegerInnen bedeutet das konkret: Ohne Förderung lägen die Ausbaubeiträge bei insgesamt 1.303.708,84 Euro. Durch die Förderung reduzieren sie sich auf 561.232,73 Euro – also auf weniger als die Hälfte.
„Das ist eine massive Entlastung für viele Haushalte in Büchen. Ohne diese Förderung wären die Beiträge für viele deutlich schwerer zu stemmen“, erklärt Jan Möller, Fraktionsvorsitzender der Grünen Büchen. Auch der Gemeindeanteil kann aufgrund der angespannten Haushaltslage aller Voraussicht nach vollständig durch Fördermittel aus dem Infrastrukturfonds des Bundes finanziert werden. Damit könnte die Umsetzung des Projekts zusätzlich abgesichert und der Gemeindehaushalt wesentlich geringer belastet werden.
Sicherheit und Lebensqualität im Fokus
Neben den finanziellen Aspekten betonen die Grünen vor allem die verkehrlichen Vorteile, denn Fahrradstraßen reduzieren nachweislich den Durchgangsverkehr und entschärfen Konflikte zwischen Auto- und Radverkehr. Der Grüne Weg ist eine zentrale Verbindung zwischen Pötrau, Bahnhof und Schulzentrum. Er ist Parallelroute zur Lauenburger Straße und entlastet den Gehweg dort. Insbesondere für SchülerInnen verbessert sich die Sicherheit auf dem täglichen Schulweg erheblich. Auch Kinder aus der angrenzenden Kita profitieren von breiteren Gehwegen und einer übersichtlicheren Verkehrsführung. Eine verbesserte Beleuchtung trägt zusätzlich zur Sicherheit bei, insbesondere in der dunklen Jahreszeit.
Bürgerbeteiligung und nachvollziehbare Planung
Auf der Anliegerversammlung am 27. April im Bürgerhaus Büchen, an der über 100 BürgerInnen teilnahmen, wurde deutlich, dass es sowohl großes Interesse als auch kritische Nachfragen gibt. Die Verwaltung stellte in zwei Präsentationen die Notwendigkeit der Sanierung dar und verwies auf den aktuellen Zustand der Straße. Zudem wurden Synergieeffekte durch die gleichzeitige Erneuerung des Stromnetzes und den Glasfaserausbau erläutert, die sowohl Kosten senken als auch die Bauzeit verkürzen.Im Anschluss konnten alle offenen Fragen ausführlich zum aktuellen Stand geklärt werden.
Breite Zustimmung in der Gemeindevertretung
Nach der Bürgerbeteiligung wurde die Maßnahme inzwischen auch in der Gemeindevertretung beraten. Dort sprach man sich einstimmig für die Umsetzung der Fahrradstraße im Grünen Weg aus. Für die Grünen Büchen zeigt das: Die Vorteile der Maßnahme für Sicherheit, Infrastruktur und zukünftige Mobilität überzeugen letztlich auch politisch.
„Die Fahrradstraße im Grünen Weg zeigt, was möglich ist, wenn frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden: bessere Infrastruktur, mehr Sicherheit und gleichzeitig eine spürbare finanzielle Entlastung. Genau das verstehen wir unter nachhaltiger Kommunalpolitik“, so Kolanus für die Grünen Büchen abschließend.











