Geesthacht (pm). Amphibien sind an Geesthachter Straßen unterwegs – und mit ihnen zahlreiche Ehrenamtliche. Denn mit Start der diesjährigen Amphibienwanderung wurden an viel befahrenen Straßen im Stadtgebiet Ende Februar wieder Krötenschutzzäune aufgestellt, die verhindern sollen, dass Amphibien beim Überqueren der Straßen getötet werden. Betreut werden diese Zäune von Freiwilligen, die täglich die Fangeimer hinter den Zäunen kontrollieren, darin sitzende Tiere einsammeln, bestimmen und über die Straße zu ihren Laichgebieten tragen.
„Wir haben vor Beginn der Aktion darauf hingewiesen, dass die Amphibienwanderung beginnt und an den Zäunen vormittags Personen unterwegs sein können. Zusätzlich wurden Hinweisschilder aufgestellt, die Autofahrerinnen und Autofahrer sensibilisieren sollen“, erklärt dazu die Stadtverwaltung. Leider passen dennoch nicht alle Verkehrsteilnehmenden ihr Verhalten an die Situation an. „Teilweise wird sehr schnell gefahren, was besonders an der Westerheese ein Problem ist, weil der Amphibienschutzzaun in Teilen direkt an der Straße entlangführt und die Freiwilligen keine andere Möglichkeit haben, als auf der Straße zu gehen. Darum: Bitte haben Sie die Situation im Blick.“

Amphibienschutzzäune stehen an vier Standorten im Geesthachter Stadtgebiet: an der Straße Westerheese in Grünhof-Tesperhude, am Worther Weg, an der Mercatorstraße und an der Wilhelm-Holert-Straße. Hinter den Zäunen sind Eimer in den Boden eingegraben, in denen die Amphibien landen, wenn sie auf ihrem Weg vom Winterquartier zu ihrem Laichgebiet versuchen den Schutzzaun an der Straße zu überwinden. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer sind morgens etwa bis 10 Uhr an den Schutzzäunen unterwegs. „Vielen Dank an alle, die sich in diesem Projekt engagieren“, sagt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze.
Die mitgeschickten Fotos können Sie im Rahmen Ihrer Berichterstattung gerne kostenfrei nutzen. Ich bitte dann um den Fotohinweis „Stadt Geesthacht – Felicitas Verhoef“. Auf den Bildern sind der Benennung folgend unterschiedliche Amphibien zu sehen, die an den Schutzzäunen in den vergangenen Tagen „in die Eimer gegangen sind“.








