Ratzeburg (pm). In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport der Stadt Ratzeburg standen zukunftsweisende Entscheidungen für die Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt der Beratungen. Unter der Leitung des Vorsitzenden Matthias Radeck-Götz wurden zunächst Eduard Blatz und Veit Mathies Witting als neue Bürgerdelegierte förmlich verpflichtet.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Sitzung war die geplante Anschaffung einer mobilen Skateranlage, die nach Vorstellung der Stadtjugendpflege flexibel an verschiedenen Standorten wie Schulhöfen oder dem Marktplatz eingesetzt werden kann. Die Anlage umfasst rund 20 Elemente inklusive Zubehör und soll durch geschultes Personal betreut werden. Der Ausschuss empfahl einstimmig die Anschaffung, wobei die Realisierung unter dem Vorbehalt einer Förderung durch die Aktivregion Nord steht. Im Zuge der Diskussion über Sportflächen wurden zudem potenzielle Standorte für eine künftige feste Anlage erörtert, wobei unter anderem die Rotunde an der Schlosswiese oder der Bereich der Kugelstoßanlage im Fuchswald als Möglichkeiten genannt wurden.
Parallel dazu verabschiedete das Gremium einstimmig eine Änderung der Satzung über die Bildung eines Jugendbeirates. Die Neuregelung sieht vor, dass künftig Personen im Alter von 11 bis 21 Jahren wahlberechtigt und wählbar sind, sofern sie ihren Wohnsitz in Ratzeburg oder den Umlandgemeinden des Schulverbandes haben. Zudem wurde die Möglichkeit einer digitalen Stimmabgabe neu in das Wahlverfahren aufgenommen.
Im Bereich der Schulentwicklung berichtete die Leitung der Lauenburgischen Gelehrtenschule über steigende Schülerzahlen, die im kommenden Schuljahr voraussichtlich die Grenze von 1.000 überschreiten werden, was interne Raumanpassungen erforderlich macht. Zudem wurde über die aktuelle Situation der Kindertagesstätten informiert, wonach zum Stand Februar 2026 insgesamt 24 Ratzeburger Kinder auf der Warteliste für einen Betreuungsplatz stehen. Abschließend befasste sich der Ausschuss mit personellen Besetzungen und wählte Frau Walther mehrheitlich als Entsandte in das Kuratorium der Stadt und der Diakonie.










