Ratzeburg (pm). Die Regionalkonferenz Rechtextremismus & Demokratiestärkung macht am 21.11.2026 in der Zeit von 9:30 – 16:00 Station in der Lauenburgischen Gelehrtenschule Ratzeburg. Sie ist zum vierten Mal Gast in der Inselstadt und zurück an ihrem Ausgangspunkt. 2012 wurde dieses Format dort als Ergebnis eines länderübergreifenden Fachaustausches von Städten und Gemeinden ins Leben gerufen und ist seit dem zu einer der größten Fachaustausch- und Vernetzungsformate rund um Themen wie Rechtsextremismus, Rassismus oder Demokratieverachtung im norddeutschen Raum gewachsen.
Auch in ihrer nunmehr 17. Ausgabe möchte die Regionalkonferenz Rechtextremismus & Demokratiestärkung wieder engagierten Menschen einen Raum zum qualifizierenden Wissenserwerb und stärkendem Austausch bieten, gleichermaßen ein Bildungs- und Erfahrungsraum für die engagierte Zivilgesellschaft und hauptamtliche Multiplikator*innen sein. Mit diesem Konzept hat sie bis 2025 bereits über 2.200 Teilnehmer*innen gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus handlungsorientiert geschult, überregional vernetzt und fachlich-inhaltlich fortgebildet.
Abschlusskonzert mit Sebastian Krumbiegel
Zum Abschluss unserer diesjährigen Regionalkonferenz plant die ‚Partnerschaft für Demokratie‘ der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen einen musikalischen Ausklang. Sebastian Krumbiegel hat zugesagt, die Konferenzteilnehmer*innen mit einer musikalischen Stärkung zu entlassen. Mit seinen Liedern möchte er Mut und Zuversicht vermitteln, für alle, die engagiert vor Ort wirken und Haltung zeigen. Sein Konzert möchte aber auch über die Regionalkonferenz hinaus Menschen erreichen und motivieren, sich zu engagieren. Mit diesem Konzert für unsere Demokratie öffnet die Regionalkonferenz ihre Türen für all diejenigen, die noch zögern oder nicht die Kapazitäten für einen ganzen Konferenztag haben. Einlass ist nach Abschluss der Konferenz ab ca. 16:00 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.

Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung
Die Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung wurde 2012 in Ratzeburg als Ergebnis eines länderübergreifenden Fachaustausches von Städten und Gemeinden zum Thema Rechtsextremismus gegründet. Sie versteht sich als Bildungs- und Erfahrungsraum für die engagierte Zivilgesellschaft und hat bis 2025 auf insgesamt 16 Regionalkonferenzen über 2.200 Teilnehmer*innen als Multiplikator*innen gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus handlungsorientiert geschult, überregional vernetzt und fachlich-inhaltlich fortgebildet. Die Regionalkonferenz wandert dabei durch den norddeutschen Raum mit Stationen in Ratzeburg (2012, 2013, 2018), Lübtheen (2013), Grevesmühlen (2014, 2025), Bargteheide (2014, 2022), Lübeck (2015, 2023), Mölln (2015), Wismar (2016), Boizenburg (2017), Lauenburg (2019), Schönberg/Mecklenburg & online (2021) sowie Parchim (2024).
Die Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung wird getragen durch ein überregionales Organisationsteam, das sich für die jährliche Konferenzausrichtung verantwortlich zeigt. Dazu gehören die Stadt Ratzeburg und das angeschlossene Ratzeburger Bündnis, das RAA-Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg, das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Lübeck der AWO-SH, der Verein Miteinander leben e.V. in Mölln, die Partnerschaften für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen und der Stadt Lauenburg sowie der Fachdienst Familie und Schule, Kinder- und Jugendschutz des Kreises Stormarn.
Hinweis des Veranstalters
Für die Teilnahme an der Regionalkonferenz ist eine Anmeldung obligatorisch, bis zum 15.11.2026 unter miteinander.leben@t-online.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Regionalkonferenz wird gefördert im Rahmen der ‚Partnerschaft für Demokratie‘ der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend über das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. mit solchen stören, den Zutritt zur Regionalkonferenz zu verwehren oder von dieser auszuschließen.











