Lauenburg (pm). Die Planung der neuen Elbquerung bei Lauenburg/Hohnstorf geht in die nächste Runde: Am 22. Oktober 2026 laden der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein und die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Lüneburg zur neunten Informationsveranstaltung ein. Im Mittelpunkt steht die Vorstellung der Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums (BMV): Die Bekanntgabe der Vorzugsvariante für die neue Elbquerung wird ausführlich präsentiert. Eingeladen sind alle Bürger.
Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr in der Albinus-Gemeinschaftsschule, Schulstraße 1, in Lauenburg statt. Wie bei den vorherigen Terminen ist das Format hybrid angelegt: Interessierte können entweder vor Ort teilnehmen oder den digitalen Livestream verfolgen. Fragen können sowohl persönlich vor Ort als auch online im Chat gestellt werden.
Hintergrund: Brücke mit Mängeln, Länder planen im Auftrag des Bundes
Die Elbquerung bei Lauenburg verbindet seit über 70 Jahren die beiden Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein als kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke. Das bestehende Bauwerk befindet sich im vollständigen Eigentum der Deutschen Bahn.
Im Zuge einer Bauwerksprüfung wurden Mängel an der Brücke festgestellt. Um die Verfügbarkeit der Infrastruktur auch künftig gewährleisten zu können, planen die Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen im Auftrag des Bundes ein Ersatzbauwerk für die Straßenverbindung. Thematisiert werden bei der Veranstaltung auch die Ortsumgehungen.
Die zuständigen Behörden rechnen mit reger Beteiligung und haben Bürger zur Teilnahme in Präsenz oder digital aufgerufen.
Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.schleswig-holstein.de/elbquerung-lauenburg abrufbar.











