Herzogtum Lauenburg (pm). Der Krankenstand der Beschäftigten im Kreis Herzogtum Lauenburg bleibt auch im ersten Halbjahr 2026 auf einem hohen Niveau. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht hervor. Danach lag der Krankenstand bei 6,9 Prozent und liegt damit unter dem des ersten Halbjahres 2025 mit 7,4 Prozent. Die rund 18.000 bei der AOK NordWest versicherten Erwerbstätigen im Kreis Herzogtum Lauenburg fehlten in den ersten sechs Monaten durchschnittlich an 12,6 Tagen im Job. Der Wert aus dem gleichen Vorjahreszeitraum mit 13,3 Tagen pro Kopf wurde damit unterschritten. „Der Krankenstand verharrt nach wie vor auf einem hohen Niveau. Atemwegserkrankungen waren erneut der häufigste Grund für eine Krankschreibung und waren für mehr als ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitsfälle verantwortlich“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.
Atemwegserkrankungen verursachen mehr als ein Viertel aller AU-Fälle
Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen an allen AU-Fällen lag im ersten Halbjahr 2026 bei 26,3 Prozent und so mit weitem Abstand weiterhin an erster Stelle. Danach folgten Muskel- und Skeletterkrankungen (13,8 Prozent), Verdauungserkrankungen (sieben Prozent) und Verletzungen mit einem Anteil von sechs Prozent an allen AU-Fällen. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Arbeitsunfähigkeit lag im ersten Halbjahr 2026 bei 9,9 Tagen.
Mehr gesunde Jahre durch Prävention und Gesundheitsförderung
Aus Sicht der AOK NordWest sind Investitionen in die Gesundheit der Beschäftigten wichtig. Dabei spielen sowohl gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen als auch die individuelle Vorsorge eine wichtige Rolle. Ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement kann dazu beitragen, gesundheitliche Belastungen frühzeitig zu erkennen, gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu stärken. Die Gesundheitskasse unterstützt Unternehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg dabei mit Analysen, Beratungen und passgenauen Gesundheitsangeboten, um Gesundheit dauerhaft im Arbeitsalltag zu verankern. „Wir bauen unsere Angebote immer weiter aus. Mit speziellem Know-how durch eigene qualifizierte Präventionsfachkräfte, persönlicher Beratung und bedarfsgerechten BGF-Angeboten unterstützen wir Unternehmen in der Region dabei, ihre Beschäftigten im Rahmen von Präventions- und Gesundheitsprogrammen zu schützen“, so Wunsch.
Mehr Informationen zu den AOK-Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es unter www.aok.de/fk/betriebliche-gesundheit/grundlagen/betriebliche-gesundheitsfoerderung/ im Internet.












