Berlin/Mölln (pm/aa). Anlässlich der Althandy-Sammelaktion der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erklärt Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Bundestagsabgeordneter der Grünen für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Segeberg und Lübeck, dass in Deutschland 167 Millionen alte Handys ungenutzt in Schubladen lägen. Dabei enthielten sie wertvolle Rohstoffe wie Aluminium, Kupfer, Silber und Gold, die dringend benötigt würden.
Die Gewinnung dieser Rohstoffe sei nicht nur mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden, sondern sie müssten auch nahezu vollständig aus dem Ausland importiert werden. Von Notz betont: „Ressourcenschutz ist daher auch eine Frage unserer wirtschaftlichen und politischen Unabhängigkeit. Jeder Rohstoff, den wir wiederverwenden oder recyceln, muss nicht neu gewonnen und über lange Lieferketten nach Deutschland gebracht werden. Kreislaufwirtschaft ist deshalb Klima-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik zugleich.“
Er plädiert dafür, Produkte länger zu nutzen, zu reparieren und wiederzuverwenden sowie Rohstoffe konsequent im Kreislauf zu halten. „Wir können es uns schlicht nicht leisten, wertvolle Rohstoffe ungenutzt in Schubladen liegen zu lassen.“
Als Abgeordneter habe er sich bereits in der Vergangenheit an der Sammelaktion beteiligt – mit überwältigender Resonanz. Auch dieses Mal ruft er alle Bürgerinnen und Bürger auf, nicht mehr genutzte Handys in seinem Wahlkreisbüro abzugeben. Die gesammelten Geräte würden geprüft und möglichst wiederverwendet. Nicht mehr nutzbare Handys würden fachgerecht recycelt, wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und Schadstoffe umweltgerecht behandelt.
Sein Appell lautet: „Also: Raus aus der Schublade und zurück in den Kreislauf!“ Weitere Informationen zur Sammelaktion sind unter von-notz.de zu finden.











