Ratzeburg (pm). „Reicht euch die Hände für unseren Planeten“, die Omas for Future rufen zur Teilnahme an bundesweiter Menschenkette für den Erhalt unserer Lebensgrundlage am Sonnabend, 3 Oktober auf dem Ratzeburger Marktplatz auf. Als Teil eines deutschlandweiten Bündnisses rufen die Omas for Future Regionalgruppe Ratzeburg zum Tag der Deutschen Einheit zu einer Menschenketten für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen auf. Die Aktion findet ab 12 Uhr auf dem Marktplatz statt.
Die Hauptstrecke der Menschenkette verläuft vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bis zum Bundeskanzleramt in Berlin – gefüllt in Teilabschnitten von Menschen vor Ort. Zusätzlich bilden sich überall im Land Ketten zwischen Häusern, Dörfern und Städten.
Das Datum ist bewusst gewählt: Am Tag der Deutschen Einheit soll sichtbar werden, dass der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen keine Frage einzelner Milieus ist, sondern alle verbindet. Auch der Startpunkt hat Symbolkraft. Artikel 20a des Grundgesetzes verpflichtet den Staat, die natürlichen Lebensgrundlagen auch in Verantwortung für künftige Generationen zu schützen – 2021 hat das Bundesverfassungsgericht daraus eine konkrete Schutzpflicht des Staates gegenüber zukünftigen Generationen abgeleitet.
Mit der Aktion soll ein Zeichen der Zuversicht und des Miteinanders gesetzt werden: Man reicht sich die Hände und stellt sich gemeinsam den Herausforderungen unserer Zeit.
Zehn Minuten Stille
Der Ablauf ist überall derselbe: Zehn Minuten lang stehen die Teilnehmenden schweigend Hand in Hand. Anschließend halten sie optional zehn Minuten lang ein weißes Blatt Papier in die Höhe – als Zeichen dafür, dass es einen gesellschaftlichen und politischen Neuanfang braucht.
Forderungen des Bündnisses
Die Menschenketten stehen für das konsequente Einhalten unseres Grundgesetzes, den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, eine Politik, die das Wohl aller vor den Profit weniger stellt, den konsequenten Vorrang erneuerbarer Energien und konsequente Änderungen bei Mobilität, Ernährung, Wohnen und weiteren Bereichen
„Zum Bündnis aus über 25 Organisationen,unter anderen der Deutsche Umwelthilfe, die Anstifter, Extinction Rebellion, Fridays for Future, Omas for Future, Omas gegen Rechts München, Parents for Future, Teachers for Future, Umweltarbeit der ev. Kirche, Umweltgewerkschaft, WissenLeben e. V. Kommen fast täglich kommen weitere Organisationen dazu“, sagen die Veranstaltenden.










