Wentorf (pm). Arbeitsplätze sichern, die wirtschaftliche Entwicklung stärken und verlässliche Perspektiven für die bereits in Wentorf ansässigen Unternehmen schaffen: Mit diesen Zielen beantragt die CDU-Fraktion einen „Wentorfer Standort-Dialog Gewerbe“.
„Eine starke örtliche Wirtschaft ist eine wesentliche Grundlage für ein starkes Wentorf. Unsere Unternehmen schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, sorgen für Wertschöpfung und leisten mit ihren Gewerbesteuern einen wichtigen Beitrag zum Gemeindehaushalt“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Florian Slopianka. „Diese Einnahmen sind kein Selbstzweck. Sie helfen uns dabei, notwendige Investitionen und wichtige Angebote für unsere Bürgerinnen und Bürger zu finanzieren.“
Angesichts der zahlreichen anstehenden Projekte müsse Wentorf seine wirtschaftliche Basis sichern und weiterentwickeln. Für die CDU gehört dazu insbesondere, den bereits in der Gemeinde tätigen Betrieben ein klares Signal zu geben.
„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten reicht es nicht, nur über neue Ansiedlungen zu sprechen. Wir müssen uns vor allem um die Unternehmen kümmern, die bereits heute in Wentorf investieren, Menschen beschäftigen und sich mit unserer Gemeinde verbunden fühlen. Unsere Botschaft lautet: Ihr seid hier willkommen und wir wollen gemeinsam mit euch Perspektiven für die Zukunft schaffen“, so Slopianka.
Der von der CDU beantragte Standortdialog soll möglichst bis zum Ende des ersten Quartals 2027 stattfinden. Eingeladen werden sollen insbesondere die ansässigen Unternehmen, Grundstückseigentümer und der Vorstand der Wirtschaftsinitiative Wentorf. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg (WFL) sollen die Entwicklungsmöglichkeiten des Gewerbegebietes erörtert werden.
Ausgangspunkt ist eine Projektstudie des Masterstudiengangs Stadtplanung der Technischen Hochschule Lübeck. Darin wird aufgezeigt, wie das Wentorfer Gewerbegebiet trotz begrenzter Flächenreserven leistungsfähig, klimaangepasst und flächeneffizient weiterentwickelt werden könnte. Zu den Vorschlägen gehören unter anderem die Aufstockung bestehender Gebäude, Anbauten, Lückenschlüsse, eine bessere Nutzung vorhandener Grundstücke und flächensparende Lösungen für Stellplätze.
„Bevor die Gemeinde Gutachten beauftragt oder konkrete Planungen beginnt, wollen wir mit den Unternehmen sprechen“, betont der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Meyer. „Sie wissen am besten, wo Erweiterungsbedarf besteht, welche Hindernisse Investitionen erschweren und welche Veränderungen tatsächlich einen Mehrwert schaffen. Wirtschaftsförderung muss sich an den praktischen Bedürfnissen der Betriebe orientieren.“
„Wentorf braucht eine aktive Wirtschaftspolitik, die zuhört, verlässliche Rahmenbedingungen schafft und Entwicklung ermöglicht“, fasst Slopianka zusammen. „Wenn unsere bestehenden Unternehmen wachsen und erfolgreich wirtschaften können, profitieren davon die Beschäftigten, der Gemeindehaushalt und damit alle Bürgerinnen und Bürger.“
Die Projektstudie „Gewerbegebiet Wentorf – Gemeinsam zu einem leistungsfähigen und resilienten Zukunftsstandort“ entstand im Sommersemester 2026 an der Technischen Hochschule Lübeck. Die vollständige Präsentation ist online abrufbar.












