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Titel Wirtschaft Aus der Region

Solarstrom, Wärmepumpe und E-Auto – ein Haus setzt auf regionale Energielösungen

Neue Photovoltaikanlage für Mehrfamilienhaus im Herzogtum Lauenburg installiert

von Andreas Anders
Mai 7, 2026
Solarstrom, Wärmepumpe und E-Auto – ein Haus setzt auf regionale Energielösungen

Die fertig installierten Solarmodule machen das Haus bis 70 Prozent autark von externer Energie. Foto: Anders

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Herzogtum Lauenburg (aa). Im Kreis Herzogtum Lauenburg wurde kürzlich eine leistungsstarke Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in Betrieb genommen. Die Installation übernahm die Firma fri Energy GmbH & Co. KG aus Roggentin bei Rostock. Das Unternehmen ist seit mehr als zehn Jahren im Bereich erneuerbarer Energien tätig und steht für persönliche Beratung, fachgerechte Planung und Umsetzung aus einer Hand.

Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme
Am Beginn des Projekts stand die detaillierte Analyse der Gebäudesituation. Dabei wurden Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung und elektrische Anschlussbedingungen geprüft. Anschließend erarbeitete fri Energy ein auf das Objekt abgestimmtes Anlagenkonzept und stellte die Wirtschaftlichkeitsberechnung vor. Die Finanzierung erfolgte bequem über ein mit fri Energy kooperierendes Finanzinstitut, wodurch der Bauherr die Anlage ohne Eigenkapital realisieren konnte.

Nach Abschluss der Beratung und der Förder- und Finanzierungsabstimmung folgte die technische Planung. Dabei wurden die Dachflächen digital vermessen, statische Freigaben eingeholt und die Kabelführungen definiert. Nach Lieferung der Komponenten begann das Montageteam mit der Errichtung der Unterkonstruktion und der passgenauen Befestigung der Photovoltaikmodule.

Einfache Installation der PV-Module auf der Dachfläche des Kunden. Foto: Anders

Zum Einsatz kamen hochwertige Glas-Glas-Module mit einer Gesamtleistung von 12,74 Kilowattpeak (kWp), die über monokristalline Hochleistungszellen verfügen. Den erzeugten Strom wandelt ein dreiphasiger Huawei-Hybridwechselrichter (Sun2000-10KTL-M1) in nutzbaren Wechselstrom um. Die Anlage ist mit einem Speicher vom Typ Huawei Luna2000 mit fünfzehn Kilowattstunden Kapazität kombiniert, der überschüssige Energie für den Eigenverbrauch speichert.

Ein zentrales Element der neuen Anlage ist das Energy Management System „EMMA“, das eine intelligente Steuerung des Energieflusses ermöglicht. Es optimiert das Zusammenspiel zwischen PV-Anlage, Speicher, Netzanschluss und künftig auch steuerbaren Verbrauchern wie Wärmepumpen oder E-Ladestationen. Über die App „FusionSolar“ kann der Betreiber den Energieertrag und die Verbrauchsverteilung in Echtzeit überwachen.

Über eine App lässt sich ablesen, wieviel Strom gerade produziert, verbraucht, gespeichert ist und wenn nötig von extern bezogen wird. Auch die Wallbox lässt sich mittels App bequem kontrollieren. Foto: Anders

Nach Abschluss der Montage wurden die elektrischen Komponenten an den neuen Zählerschrank angeschlossen und die Anlage nach den Vorgaben der VDE-AR-N 4105 in Betrieb genommen. fri Energy übernahm dabei auch die Anmeldung beim Energieversorger sowie die Registrierung im Marktstammdatenregister. Etwas Geduld müssen Kunden häufig beim Zähler beweisen. Hier bedarf es eines neuen digitalen Hauptzählers, damit überschüssiger Strom der PV-Anlage korrekt ins öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet werden kann. Mehrere Wochen bis Monate kann es manchmal dauern, bis ein Techniker der Netzagentur beim Kunden vor Ort den Zähler dann austauscht. Glücklicherweise kann die PV-Anlage aber schon vorher umfänglich genutzt werden.

Bis zu 70 Prozent Eigenversorgung
Durch die Kombination aus Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Energiemanagementsystem kann das Gebäude nun bis zu 70 Prozent seines jährlichen Strombedarfs selbst decken. Damit ist das Haus weitgehend autark vom externen Energieversorger und profitiert von dauerhaft stabilen Energiekosten.

Links: Wechselrichter, Speicher und ein neuer Zählerkasten werden installiert. Rechts: Wechselrichter und Speicher. Fotos: Anders

Vorteile des eigenen Solarstroms
Mit der neuen Photovoltaikanlage kann ein großer Teil des Strombedarfs im Gebäude durch selbst erzeugte Energie gedeckt werden. Das senkt nicht nur die laufenden Kosten, sondern trägt auch zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei. Überschüssiger Solarstrom wird ins öffentliche Netz eingespeist und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet.
Zudem bietet die Anlage künftige Erweiterungsmöglichkeiten: Ein geplantes E-Auto kann an den meisten Monaten des Jahres direkt mit eigenem Solarstrom quasi kostenfrei geladen werden – ein weiterer Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit und nachhaltiger Mobilität.

Zukunftsprojekt Wärmepumpe
Der Eigentümer plant, im kommenden Jahr das bestehende Ölheizungssystem durch eine Wärmepumpe zu ersetzen. Die neue PV-Anlage bildet dafür die technische Grundlage: Sie ermöglicht es, den Strom für die Wärmepumpe weitgehend selbst zu erzeugen und somit die Betriebskosten deutlich zu reduzieren.

Der neue Zählerkasten wurde zunächst noch mit dem alten analogen Zähler betrieben. Nach einer etwas längeren Wartezeit baute die Netzagentur dann einen neuen digitalen Zähler ein, sodass der Kunden überschüssigen Strom jetzt auch in öffentliche Netz einspeisen kann. Foto: Anders

Regionale Nähe als Stärke
Ein entscheidender Vorteil für die Kunden: fri Energy ist ein mittelständisches Unternehmen aus der Region Mecklenburg-Vorpommern. Das bedeutet kurze Wege, persönliche Ansprechpartner und eine enge Begleitung von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme. Auch nach Abschluss des Projekts steht das Unternehmen mit seinem Serviceteam zur Verfügung – ein Plus an Verlässlichkeit und Vertrauen, das viele Kunden schätzen.

Mit dem Projekt zeigt sich beispielhaft, wie durch die Kombination moderner Photovoltaiktechnik, intelligenter Energiesteuerung und regionaler Fachkompetenz der Weg in eine nachhaltige, wirtschaftliche und weitgehend unabhängige Energieversorgung gelingen kann.

Fünf Fragen an Philipp Schäfer, Geschäftsführer von Fri Energy aus Mecklenburg-Vorpommern

1. fri Energy setzt auf regionale Nähe und persönliche Betreuung. Wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von großen, anonymen Anbietern?

Philipp Schäfer: Der größte Unterschied liegt in unserer persönlichen, handwerklichen Umsetzung. Als Geschäftsführer bin ich selbst vor Ort – bei Planung, Bau und Problemlösungen. Große Anbieter agieren oft nur online oder per Checkliste. Wir setzen auf direkten Kontakt und Selbstreflexion, um Projekte erfolgreich umzusetzen.

2. fri Energy ist in Mecklenburg-Vorpommern verwurzelt, arbeitet aber auch in Schleswig-Holstein. Welche Vorteile bietet das für Kunden?

Philipp Schäfer: Wir decken MV, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Teile Niedersachsens ab. Unsere festangestellten Mitarbeiter planen Projekte direkt beim Kunden vor Ort – das ist die Basis für Erfolg. Nach der Installation bietet unser Service-Team telefonische Unterstützung und kooperiert mit Herstellern, um Probleme vor Ort zu lösen. Zudem bauen wir gerade ein eigenes Wartungsteam auf, um die Schlagzahl bei Reklamationen und Wartung zu erhöhen. Bei über 3.000 Anlagen möchten wir unseren Kunden besten Service bieten.

3. Die Anlage in Mölln erreicht eine Autarkiequote von bis zu 70 %. Wie gelingt das – und wie wirkt sich das auf die Stromkosten aus?

Philipp Schäfer: Der Schlüssel liegt in der Bedarfsanalyse – aktuell und zukunftsorientiert. Wir fragen: „Was kommt in 20–30 Jahren dazu?“ (z. B. Wärmepumpe, E-Mobilität). Mit den richtigen Berechnungen lässt sich die Autarkiequote steigern. Jeder Prozentpunkt Autarkie senkt die Stromkosten direkt – aus 100 € werden z. B. 30 € im Monat. Das beschleunigt die Amortisation.

4. Welche Trends beobachten Sie auf dem Photovoltaikmarkt?

Philipp Schäfer: Zwei Entwicklungen sind zentral:

Vollständige Ausnutzung von Dachflächen, wenn nötig, um bei schwankenden Energiepreisen flexibel zu bleiben.
Größere Speicher, um dynamische Strompreise (seit 2025 etabliert) beim Be- und Entladen optimal zu nutzen.

5. Was raten Sie Menschen, die noch zögern, aber eigentlich in eine Solaranlage investieren möchten?

Philipp Schäfer: Zwei Punkte sind entscheidend:

Qualität: Der Markt hat sich bereinigt. Anbieter mit langer Marktzugehörigkeit (z. B. 10+ Jahre) bauen zuverlässig.
Preis: Die Technik ist so günstig wie nie, und aktuell entfällt die Mehrwertsteuer – bei einer 20.000-€-Anlage ein spürbarer Vorteil. Dazu kommt die Einspeisevergütung, die über 20 Jahre summiert wird. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt zum Investieren.

Tags: PhotovoltaikSolarenergie

Andreas Anders

Herausgeber von Herzogtum direkt.

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