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Titel Gesundheit

Wenn es auf dem Kopf juckt

Mit Anti-Läusemittel Ausbreitung verhindern

von Pressemitteilung
Mai 5, 2026
Wenn es auf dem Kopf juckt

Tummelwiese Kinderhaare: Kindergarten- und Grundschulkinder sind besonders von Kopfläusen betroffen. Durch Anti-Läusemittel und Auskämmen kann eine Ausbreitung verhindert werden. Foto: AOK, Colourbox, hfr

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Herzogtum Lauenburg (pm). Der Kopf juckt, es wird gekratzt und die kleinen Stellen können sich entzünden: Im Herzogtum Lauenburg krabbelten im vergangenen Jahr wieder viele Läuse auf den Kinderköpfen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. So wurden allein bei den AOK-Versicherten im vergangenen Jahr insgesamt 176 Packungen Anti-Läusemittel von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im  Herzogtum Lauenburg verordnet. Im Jahr 2024 waren es 218 Packungen. „Läuse sind zwar lästig und krabbeln ungebeten in den Haaren, doch sie sind ungefährlich und verbreiten üblicherweise keine Krankheiten. Trotzdem sollten sie schnell behandelt werden, um eine Ausbreitung zu vermeiden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Kopfläuse sind im Herzogtum Lauenburg auf einem eher niedrigen Niveau, sollten aber auf jeden Fall behandelt werden. In der Apotheke gibt es verschiedene Produkte, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Foto: AOK, Colourbox, hfr

Lästige Plagegeister vor allem im Kinderhaar

Die Kopflaus (Pediculus humanus capitis) ist ein zwei bis drei Millimeter großes Insekt, das im Kopfhaar des Menschen lebt und sich von Blut ernährt. Beim Stich in die Kopfhaut bringt der Parasit Speichel in die Wunde ein, der starken Juckreiz verursacht. Die Biss- und Einstichstellen werden durch das häufige Kratzen wund und können sich entzünden. Die weiblichen Tiere heften kleine ovale Eier nahe der Kopfhaut an die Haare. Sie benutzen dabei einen Klebstoff, der nicht wasserlöslich ist – durch Haarewaschen sind die Eier daher nicht zu entfernen. Die leeren Eihüllen (Nissen) können auch weiter außen am Haar zu finden sein. Sie sind durchscheinend weißlich gefärbt.

Von Kopf zu Kopf

Kopfläuse kommen selten allein und vermehren sich rasend schnell. Sie leben vor allem in Kinderhaaren. Kopfläuse können weder springen noch fliegen und sind somit in ihren Bewegungen stark eingeschränkt. Zur Übertragung müssen sie von einem Kopf auf den anderen krabbeln. Dazu ist ein Kopf-an-Kopf-Kontakt, genauer ein Haar-an-Haar-Kontakt notwendig, also wenn eine infizierte und eine nicht infizierte Person buchstäblich die Köpfe zusammenstecken. Besonders betroffen sind daher Schulklassen und Kindergartengruppen. Denn dort haben Kinder den ganzen Tag über engen Kontakt beim Spielen in der Gruppe oder auf dem Pausenhof. Das erleichtert es Kopfläusen, sich zu verbreiten.

Anti-Läusemittel helfen

Um eine Ausbreitung zu vermeiden, sind Anti-Läusemittel das Mittel der Wahl. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt als optimale Therapie eine Kombination wiederholter Behandlungen mit geeigneten Kopfläuse abtötenden Mitteln und häufigem Auskämmen. Denn mit einer einmaligen Behandlung ist es nicht getan: Die Läusemittel müssen nach neun oder zehn Tagen erneut aufgetragen werden, zudem steht das nasse Auskämmen von Läusen und Nissen zwei Wochen lang alle drei bis vier Tage auf dem Programm. Weitere Kämmtermine verbessern die Wirksamkeit der kombinierten Behandlung. In der Apotheke gibt es verschiedene Produkte, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Von dem Versuch, Läuse und Eier mit heißer Luft (Fön oder Sauna) abzutöten, wird explizit abgeraten. Dies kann die Kopfhaut erheblich schädigen. Auch Hausmittel wie Essigwasser sind zur Abtötung der Läuse ungeeignet. Als unterstützende Maßnahmen können Kämme, Haarbürsten, -spangen und -gummis laut RKI in heißer Seifenlauge gereinigt werden. Wäsche, Schlafanzüge, Bettwäsche und Handtücher sollten gewechselt werden. Kopfbedeckungen, Schals und andere potenziell befallene Gegenstände sollten für drei Tage luftdicht in einer Plastiktüte verpackt werden. Insektizidsprays sind nicht notwendig.

Bei einem Läusebefall ist es wichtig, die Schule oder KiTa sofort zu informieren, wenn ein Kind betroffen ist.Weitere Informationen zum Thema im Internet unter aok.de im Gesundheitsmagazin.

Tags: AOKGesundheitstipps

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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