Mölln (ts). Die Bilanz für den März zeigt, dass die Hilfe der Kameradinnen und Kameraden der Möllner Wehr 23-mal benötigt wurde, wobei in vier Fällen Türen für den Rettungsdienst geöffnet werden mussten. Einmal forderte der Rettungsdienst die Drehleiter der Wehr an, um eine verletzte Person schonend aus dem 2. Obergeschoss eines Hauses transportieren zu können. Viermal sorgten Rauchwarnmelder oder Brandmeldeanlagen für eine Alarmierung der Einsatzkräfte. In allen Fällen handelte es sich um Fehlalarme.

2. März Als im Bereich des Hein-Hollenbek-Weges von Passanten eine Rauchentwicklung bemerkt wurde, setzten sie ohne weitere Erkenntnisse einen Notruf ab. Die Erkundung durch die um 18.11 Uhr alarmierten Ehrenamtler ergab vor Ort, dass sich durch die Wetterbedingungen Rauch aus einem angefeuerten Kaminoffen niedergeschlagen hatte. Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich und die 24 Einsatzkräfte verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.
2. März Spaziergänger nahmen in einem Waldstück hinter dem Waldstadtcenter Rauch und Flammenschein wahr und alarmierten die Feuerwehr. Die Anrufer konnten die um 22.17 Uhr alarmierten Einsatzkräfte zu einer Stelle am Waldweg führen, an der ein kleiner Laubhaufen mit ein wenig Unrat aufgehäuft war. Das Feuer war bereits erloschen. Nicht auszuschließen ist, dass drei Jugendliche den Laubhaufen entzündet hatten.
4. März Nachdem Anrufer aufgrund einer starken Rauchentwicklung im Bereich des Grambeker Weges einen Notruf abgesetzt hatten, wurden gegen 18.08 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein etwa 20 mal 15 Meter großes ungenutztes Stallgebäude bereits in voller Ausdehnung. In den Boxen sowie auf dem Dachboden lagerte trockenes Stroh. Die Einsatzkräfte, die sofort mit der Brandbekämpfung begannen, wurden von Kräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Grambek, Alt-Mölln und Breitenfelde sowie Atemschutzgeräte-Trägern aus dem Amt Sandesneben/Nusse unterstützt. Mit Hilfe eines Baggers konnten Brandreste abgetragen und Glutnester abgelöscht werden. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin und war für die 48 Möllner Kräfte erst gegen 0.30 Uhr beendet.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung und des Brandgeruchs wurden die Anwohner der umliegenden Bereiche zudem über die Nina-Warn-App informiert und aufgefordert alle Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Polizei konnte nach dem Brand relativ schnell vier Tatverdächtige ermitteln. So stehen vier Jugendliche im Alter von 14 Jahren im Verdacht, an der Entstehung des Feuers beteiligt gewesen zu sein.
5. März Da am nächsten Tag noch einzelne Rauchschwaden aus den Stroh- und Holzresten aufstiegen, wurden die betroffenen Stellen gegen 16 Uhr noch einmal kontrolliert und abgelöscht.
8. März In Gretenberge war auf einem Grundstück an der Kalkkuhle ein Minibagger an einem Hang seitlich umgestürzt. Der Fahrer war verletzt in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte es nicht alleine verlassen. Zur Rettung des verunglückten Baggerfahrers wurden um 14.15 Uhr neben den Feuerwehren aus Lankau, Nusse und Kühsen auch Kräfte der Möllner Feuerwehr zum Unglücksort gerufen. Nachdem der Mann aus einer misslichen Lage befreit worden war, übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung.
10. März Um 13.43 Uhr sprangen die Funkmeldeempfänger der Einsatzkräfte an und riefen diese zu einem gemeldeten Küchenbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner der betroffenen Wohnung sowie des Erdgeschosses das Gebäude verlassen. Die Einsatzkräfte stellten in der Küche der verrauchten Wohnung einen abgeschalteten, aber warmen Herd fest. Die auf dem Herd befindlichen Gegenstände (Backblech, geschmolzene Kunststoffteile) wurden ins Freie gebracht. Abschließend wurde die Wohnung belüftet
16.März Im Rahmen der Notfallseelsorge wurde ein Mitglied der Wehr um 12.03 Uhr angefordert.
17.März Nachbarn bemerkten eine starke Rauchentwicklung aus dem Schornstein eines Reihenhauses und informierten die Bewohnerin. Nachdem die um 11.13 Uhr alarmierten Einsatzkräfte den betroffenen Bereich im Schornstein lokalisiert hatten, konnten sie wenig später den brennen Ruß beseitigen. Als das Gebäude rauchfrei war, übernahm der Schornsteinfeger die weiteren Arbeiten.
25. März Durch starke Windböen war ein Baum vom Straßenrand auf den Gudower Weg gestürzt und blockierte die Fahrbahn. Auf der gegenüberliegenden Seite war zudem ein geparkter Pkw von der Krone getroffen worden. Die um 10.33 Uhr alarmierten Einsatzkräfte beseitigten im Zusammenwirken mit Mitarbeitern der Stadtforst und des Stadtgrüns den umgestürzten Baum.
26. März Da eine Katze im Bereich der Danziger Straße bereits längere Zeit in einem Baum saß, baten Anwohner aus Sorge um das Tier die Feuerwehr um Hilfe. Aufgrund der Meldung wurde um 19.15 Uhr zunächst ein Mitglied der Feuerwehr zur Lageerkundung alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich die Katze bereits wieder in der Obhut des Eigentümers befand.
27. März Im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe rückten auch Kräfte der Wehr, die um 3.39 Uhr alarmiert wurden, mit der Drehleiter nach Sandesneben aus. Ein Anrufer hatte zuvor eine starke Rauchentwicklung in der Sporthalle gemeldet. Wie sich herausstellte, waren zuvor Unbekannte in die Amtsarena eingebrochen und hatten u.a. an mehreren Stellen Mülleimer angesteckt.
27. März Zweimal wurden an diesem Tag Mitglieder der Wehr im Rahmen des Löschzug-Gefahrgut alarmiert. So rückten die um 12.40 Uhr alarmierten Kräfte zunächst nach Ratzeburg aus. Um 13.25 Uhr wurde ihre Hilfe dann in Talkau benötigt. In beiden Fällen war zuvor ein gasähnlicher Geruch wahrgenommen worden. Die vor Ort vorgenommen Messungen führten zu keinem Ergebnis. Aufgrund weiterer Erkundungen stellte sich in Ratzeburg heraus, dass der Geruch von einem stillgelegten Ölabscheider stammte. In Talkau konnten am Ende Dämpfe von benzinbetriebenen Rasenmähern als Ursache ausgemacht werden.
29. März Als die Bewohner eines Hauses am Hempschört Rauch aus dem Keller bemerkten, setzten sie einen Notruf ab. Die um 13.32 Uhr alarmierten Ehrenamtler entdeckten wenig später, dass ein Defekt an der Heizung Ursache für die Rauchentwicklung war. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Brandstelle mit der Wärmebildkamera und entfernten bereits verbrannte Teile der Therme und brachten diese ins Freie. Parallel wurde der Kellerbereich belüftet.












