Ratzeburg (pm). Christina Peier ist Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin und leitet seit 2020 die Intensivstation im DRK- Krankenhaus Mölln-Ratzeburg. Dem Haus ist sie seit vielen Jahren verbunden: Von 2007 bis 2010 absolvierte sie hier ihre Ausbildung. Anschließend war sie im Unfallkrankenhaus Boberg und kehrte 2013 zurück. Die Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin schloss sie von 2016 bis 2018 ab. Von 2022 bis 2024 absolvierte sie zudem eine Weiterbildung zur Leitung.
Dass sie einmal Krankenschwester werden würde, stand für sie schon früh fest. Ein prägendes Erlebnis aus ihrer Kindheit bestärkte sie in diesem Wunsch: Ihre Mutter lag damals im künstlichen Koma auf einer Intensivstation. „Ich war noch klein und konnte ihr nicht helfen“, erinnert sie sich. Diese Erfahrung habe ihren Berufswunsch gefestigt – mit dem Ziel, für andere Menschen da zu sein, wenn sie selbst nicht helfen können. An ihrer Arbeit auf der Intensivstation schätzt Christina Peier besonders die Vielschichtigkeit. „Wir begleiten Patientinnen und Patienten in Ausnahmesituationen – zwischen Angst, Hoffnung und Unsicherheit“, sagt sie. Kein Tag sei wie der andere. Ständig lerne sie dazu, fachlich wie menschlich. Es seien die kleinen und großen Fortschritte, die sie motivierten: Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zu begleiten, Erfolge zu sehen, Leiden zu lindern und Halt zu geben.

Eine große Rolle spielt für sie das Team. Offenheit und gegenseitiger Austausch seien entscheidend. „Wir sprechen miteinander und lernen voneinander. Jede und jeder bringt unterschiedliche Stärken mit – diese Vielfalt macht uns leistungsfähig.“ Dass sie selbst aus dem Team heraus in die Leitungsposition gewechselt ist, empfindet sie als besonderen Schatz: Viele Kolleginnen und Kollegen kennt sie seit Jahren. Die flachen Hierarchien und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe seien für sie ein wichtiger Bestandteil der Arbeitskultur. „Ich bin stolz auf mein Team“, betont sie. Auch das DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg als Arbeitgeber weiß sie zu schätzen.
Das mittelständische, familiäre Umfeld mit kurzen Dienstwegen und persönlichem Austausch habe ihr ermöglicht, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
„Hier kennt man sich, hier wird man unterstützt“, sagt sie. Ihr persönliches Motto spiegelt ihre Haltung wider:
„Wenn du liebst, was du tust, wirst du glücklich sein.“
Für Christina Peier ist ihre Arbeit im DRK-Krankenhaus mehr als ein Beruf – sie ist Berufung, Verantwortung und Herzensangelegenheit zugleich.









