Ratzeburg (pm). Im Filmclub des Burgtheater Ratzeburg wird am Dienstag, 17. Februar das Doku-Drama „Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren“ über ihre Tagebüchern gezeigt, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs. Der Beginn der Vorführung ist um 18.30 Uhr.
Mit seinem Dokumentarfilm eröffnet Wilfried Hauke eine neue Perspektive auf Astrid Lindgren und widmet sich einer weniger bekannten Seite der weltberühmten Autorin. Der Film führt in die Welt der Kriegstagebücher, die Lindgren zwischen 1939 und 1945 führte und die bis 2015 unentdeckt in ihrem Schlafzimmer verborgen lagen. Diese Tagebücher bieten einen eindringlichen Einblick in die Schrecken des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin, die für Frieden, Mitmenschlichkeit und Gleichberechtigung eintritt. Anhand dokumentarischer und szenischer Bilder erzählt der Film aus der Perspektive von Astrid Lindgren (Sofia Pekkari) und durch die Augen ihrer Tochter Karin (Edda Braune und Ida Malene Schütte), Enkelin Annika und Großenkel Johan. Gemeinsam lesen und reflektieren die Nachkommen über die Ereignisse der Kriegsjahre und beleuchten dabei auch Lindgrens persönliche Herausforderungen und die schmerzhaften Aspekte in ihrem Leben … Weitere Infos unter www.filmclub-ratzeburg.de









