Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) teilt mit, dass aufgrund des Dauerfrostes die gerade gestarteten Reparaturarbeiten am Gehwegbelag auf der Elbebrücke Lauenburg pausieren müssen. Denn: Der auf den Gehwegbohlen verlegte Plattenbelag lässt sich im gefrorenen Zustand nicht mehr von den darunterliegenden Holzbohlen trennen.
Verkehrsführung
Lauenburg (pm). Während des frostbedingten Baustopps: Die für den Kraftfahrzeugverkehr eingerichtete halbseitige Verkehrsführung wird ab morgen – für die Länge des Froststopps – nicht wieder aufgebaut. Damit fließt der Verkehr während dieser Zeit wieder zweispurig über die Brücke. Für Fahrradfahrende ändert sich an der bestehenden Verkehrsführung auf der Fahrbahn vorerst nichts. Auch der Shuttlebusverkehr für Fußgänger udn Fußgängerinnen bleibt vorerst bestehen. Gut zu wissen: Sobald es die Temperaturen zulassen, werden die Reparturarbeiten fortgesetzt.
Hintergrund
Die im Jahr 1951 errichtete kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke führt die Bundesstraße 209 sowie die Eisenbahnstrecke Lübeck–Lüneburg über die Elbe und verbindet Schleswig-Holstein mit Niedersachsen. Das Bauwerk ist im Eigentum der DB InfraGO AG. Die Fahrbahn, die Übergangskonstruktionen der B 209 sowie der Gehwegbelag befinden sich jedoch in der Zuständigkeit des LBV.SH. Der Landesbetrieb setzt die Erhaltungsmaßnahmen um, welche die Straßenbauverwaltung betreffen. Darüber hinaus gewährleistet der LBV.SH die Verkehrssicherheit der Bundesstraße und des Gehwegs. Die federführende Planung der gesamten Brücken-Instandsetzung liegt indes bei der DB InfraGO AG.
Immer informiert
Informationen zum Bauwerkszustand und zum Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen veröffentlicht der LBV.SH fortlaufend unter www.schleswig-holstein.de/b209-lauenburg im Internet. Langfristig plant der LBV.SH eine neue B 209-Brücke. Informationen zur Planung des Neubaus finden sich unter www.schleswig-holstein.de/elbquerung-lauenburg.










