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Titel Gesundheit

Mehr Lebensqualität durch Wohnraumanpassungen

Im Herzogtum Lauenburg nutzten 128 Pflegebedürftige Leistungen der Pflegekasse für ein barrierefreies Zuhause

von Pressemitteilung
August 20, 2025
Mehr Lebensqualität durch Wohnraumanpassungen

Im Herzogtum Lauenburg nutzten im Jahr 2024 insgesamt 128 AOK-Versicherte die Möglichkeit, ihr eigenes Wohnumfeld bedarfsgerecht umgestalten zu lassen. Foto: AOK, Colourbox, hfr.

Herzogtum Lauenburg (pm). Eine Pflegesituation bedeutet für jede Familie einen schwerwiegenden Einschnitt. Wenn Pflegebedürftige zu Hause gepflegt werden können, bedeutet dies für die Betroffenen in der Regel mehr Lebensqualität und Lebensfreude. Durch Wohnraumanpassungen kann die Pflege oft so gut und so lange wie möglich zu Hause gelingen. Im Herzogtum Lauenburg nutzten im vergangenen Jahr insgesamt 128 AOK-Versicherte die Möglichkeit, ihre Wohnung barrierefrei umgestalten zu lassen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Dafür zahlte die Gesundheitskasse als größte gesetzliche Pflegekasse im Jahr 2024 über 430.200 Euro an ihre Versicherten im Kreis Herzogtum Lauenburg. „Viele Pflegebedürftige wünschen sich, zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben, ihr soziales Umfeld und eine möglichst selbständige Lebensführung zu erhalten. Häufig ist die eigene Wohnung aber nicht optimal auf eine Pflegesituation ausgerichtet. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen sorgen für mehr Barrierefreiheit und werden von den gesetzlichen Pflegekassen gefördert“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Wenn das Zuhause nicht optimal auf eine Pflegesituation ausgerichtet ist, sorgen wohnumfeldverbessernde Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit. Dafür zahlte die AOK NordWest im Jahr 2024 über 430.200 Euro an ihre Versicherten im Kreis Herzogtum Lauenburg. Foto: AOK, Colourbox, hfr.

Barrieren beseitigen

In einer Pflegesituation verändern sich die Anforderungen an das Wohnen. Schmale Türen, Treppenstufen oder ein hoher Einstieg in die Badewanne werden plötzlich zu Barrieren, die entweder bei der Pflege behindern oder für den Pflegebedürftigen zur Stolperfalle werden. Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, die Verbreiterung von Türen oder das Einbauen eines Treppenliftes, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Auch sanitäre Anlagen können zum Problem werden. Begehbare Duschen, höherverstellbare Waschbecken und Haltegriffe können helfen, sich im Bad besser zu bewegen. Wichtig ist auch, Stolperfallen zu vermeiden und auf Rutschfestigkeit zu achten, um Stürzen vorzubeugen. Ein Zuschuss zur Wohnraumanpassung wird von der Pflegekasse gewährt, wenn bauliche Veränderungen notwendig sind, um die Pflege zu erleichtern oder eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Unabhängig vom Pflegegrad beträgt der Zuschuss seit Januar 2025 bis zu 4.180 Euro pro Maßnahme und Person.

Beratung durch Pflegekassen

Wer an Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes interessiert ist, sollte sich von seiner gesetzlichen Pflegekasse beraten lassen. Wichtig ist, dass ein entsprechender Antrag vor Beginn des Umbaus gestellt wird. Einen Termin für eine persönliche Pflegeberatung können AOK-Versicherte oder deren pflegende Angehörige jederzeit unter der kostenfreien Hotline 0800 2655-140476 oder im Internet unter www.aok.de/nordwest/pflegeberatung vereinbaren. Auf Wunsch kommen die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der AOK NordWest auch gern nach Hause, um über die Leistungen der Pflegeversicherung zu informieren und den Pflegebedarf zu analysieren. Weitere Infos im Pflegeportal der AOK unter www.aok.de/nw, Rubrik Pflege.

Tags: AOKGesundheitstippsPflege

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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