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Titel Gesundheit

In der Adventszeit lauern Gefahren für Kinder

AOK warnt vor Verbrennungen

von Pressemitteilung
Dezember 7, 2023
In der Adventszeit lauern Gefahren für Kinder

In der Adventszeit steigt die Gefahr, sich zu verbrennen. Auch Kinder im Herzogtum Lauenburg sind immer wieder betroffen und müssen ärztlich versorgt werden. Foto: AOK/Colourbox, hfr. 

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Herzogtum Lauenburg (pm). Advent, Advent ein Lichtlein brennt: Jedes Jahr freuen sich Jung und Alt auf den Beginn der Adventszeit. So schön die heimelige Zeit auch ist, birgt sie doch auch Gefahren: Jedes Jahr müssen zahlreiche Kinder auch im Kreis Herzogtum Lauenburg mit Verbrennungen ärztlich versorgt werden. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass im Jahr 2022 in Schleswig-Holstein insgesamt 167 Kinder bis zu zehn Jahren mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Besonders betroffen waren dabei Kinder bis zu fünf Jahren. Auf diese Altersgruppe entfielen 86 Prozent der Krankenhauseinweisungen. „Kleine Kinder können häufig die Gefahr von brennenden Kerzen oder heißen Ofenblechen nicht einschätzen. Eltern können jedoch mit geeigneten Vorsichtsmaßnahmen vorbeugen und so Unfälle verhindern“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Unfallort in der Vorweihnachtszeit ist meist die Küche. Herd, Backofen, heiße Plätzchenbleche, all das sind Gegenstände, an denen sich Kinder verbrennen können. Gefährlich sind auch elektrische Geräte mit herunterhängenden Kabeln oder Decken auf dem Tisch, die unabsichtlich heruntergezogen werden. Auch der Adventskranz mit seinen brennenden Kerzen oder offene Flammen im Kamin sind für Kinder oft besonders faszinierend. Verbrennungen und Verbrühungen gehören zu den häufigsten Unfällen im Kindesalter. Besonders gefährdet sind Mädchen und Jungen im Vorschulalter.

Wenn sich Kinder verbrennen oder verbrühen, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und das Kind zu beruhigen. Zuerst sollte in Brand geratene Kleidung mit Wasser gelöscht oder die Flammen mit einer Decke erstickt werden. Bei Verbrühungen muss die mit heißer Flüssigkeit durchtränkte Kleidung rasch, aber vorsichtig ausgezogen werden. Kleinflächige Verbrennungen, zum Beispiel am Finger, werden am besten mit handwarmem Wasser (mindestens 15 Grad Celsius) für zehn bis 15 Minuten gekühlt. Bei großflächigen Verbrennungen wird nicht gekühlt, da dies zu einer gefährlichen Unterkühlung führen kann. Besser ist es, betroffene Körperteile mit einem keimfreien Verbandtuch abzudecken. „Bei größeren Verbrennungen sollten Eltern schnell den Notruf 112 wählen“, so Wunsch. Brandsalben, Brandbinden oder Öl dürfen nicht auf die Wunde aufgetragen werden, weil sie die Hitze im Gewebe halten und so verhindern, dass die Haut mit Luft versorgt wird. Auch sogenannte Hausmittel wie Mehl, Puder oder Öl sind tabu. Eis und Eiswasser lindern zwar erst einmal den Schmerz, können aber das Gewebe zusätzlich schädigen.

Unfallort in der Vorweihnachtszeit ist meist die Küche. Herd, Backofen, heiße Plätzchenbleche, all das sind Gegenstände, an denen sich Kinder verbrennen können. Foto: AOK/Colourbox, hfr. 

Die meisten Unfälle mit kleinen Kindern können verhindert werden, wenn bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören Streichhölzer und Feuerzeuge immer konsequent wegzuschließen, statt echter Kerzen in der Adventszeit LED-Kerzen zu verwenden, Adventskränze nie unbeaufsichtigt zu lassen und Tassen oder Kannen mit heißen Getränken immer weit entfernt vom Tischrand zu stellen. Weitere Informationen zur Kindersicherheit bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder (BAG) unter www.kindersicherheit.de

Tags: AOKBrandgefahrKinderWeihnachten

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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