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Titel Wirtschaft Aus der Region

Inklusion konkret umsetzen: Auftaktveranstaltung für das Förderprogramm für inklusive Sozialräume

Fünf Modellkommunen im Land entwickeln Projekte

von Pressemitteilung
Juni 16, 2022
Inklusion konkret umsetzen: Auftaktveranstaltung für das Förderprogramm für inklusive Sozialräume

Inklusion. Foto: Pixabay, hfr

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Mölln/Kiel (pm). Neuer Schwung für die Inklusion im Land: In Schleswig-Holstein sollen in den kommenden Jahren in fünf Modellkommunen inklusive Sozialräume entstehen. In einem gemeinsamen Förderprogramm von Landesregierung und der Aktion Mensch stehen dafür bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung. Modellkommunen sind die Kreise Pinneberg und Segeberg sowie die Städte Glückstadt, Mölln und Preetz.

Die Auftaktveranstaltung für das gemeinsame Förderprogramm ist am 15. Juni in Mölln. Im Anschluss daran gibt es eine einjährige Planungs- und Entwicklungsphase. Die Auswahl der fünf Kommunen bzw. Sozialraum-Projekte erfolgte über eine öffentliche Ausschreibung unter Beteiligung der kommunalen Landesverbände und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände. Besondere Förderkriterien waren Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, Kinderfreundlichkeit und partizipative Prozesse.

2,5 Millionen Euro für das Projekt kommen aus dem Fonds für Barrierefreiheit des Landes für bauliche Projekte. Ebenfalls 2,5 Millionen Euro stellt die Aktion Mensch aus ihrem Programm für inklusive Sozialraumförderung für Personal- und Projektkosten bereit – insbesondere für die partizipative Entwicklungsphase in den Kommunen vor Ort. Ein Schwerpunkt liegt auf einer guten Vernetzung: Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Schule und Zivilgesellschaft sollen eng als Netzwerk zusammenarbeiten.

„Inklusion schafft Innovation. Ein inklusiver Sozialraum mit attraktiven Stadt- und Ortszentren zeichnet sich dadurch aus, dass das selbstbestimmte und gemeinschaftliche Leben aller Menschen ermöglicht werden soll. Das bedeutet, dass alle Menschen davon profitieren und eine demokratische Gesellschaft gestärkt wird“, sagt Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei. „Ich freue mich sehr, dass wir von dem Know-how der Aktion Mensch im Bereich der Inklusion profitieren. Wir unterstützen mit dem Förderprogramm unsere Kommunen dabei, ihre Sozialräume lebendig, kinderfreundlich und barrierefrei zu gestalten. So schaffen wir ein Bewusstsein für weitere Entwicklungspotenziale von inklusiven Sozialräumen in Schleswig-Holstein“, so Schrödter.

Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch: „Wir freuen uns über die fünf Modellkommunen in Schleswig-Holstein, die sich dafür einsetzen das Leben vor Ort dauerhaft inklusiver und lebenswerter zu gestalten. Besonders wichtig ist die gemeinsame Projektentwicklung. Denn Inklusion in der Kommune gelingt, wenn in einem starken Netzwerk partizipativ und nachhaltig geplant und gearbeitet wird. Dazu gehört auch, dass die Menschen mit Behinderung von Anfang an in die Planung einbezogen werden. Diesen Prozess unterstützen wir als Aktion Mensch gerne durch die Vermittlung von Praxiswissen und finanzielle Förderung.“

Die fünf Modellkommunen kooperieren mit verschiedenen Verbänden und Trägern:
.    Kreis Pinneberg mit der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein und der Stiftung Lebenshilfe Südholstein
.    Stadt Glückstadt mit dem Diakonischen Werk Rantzau-Münsterdorf und den Glückstädter Werkstätten
.    Stadt Mölln mit dem Don Bosco-Haus für das behinderte Kind und dem Lebenshilfewerk Kreis Herzogtum Lauenburg
.    Kreis Segeberg mit dem Verein Regenbogen – individuelle Unterstützung für junge Menschen und Familien und dem Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg
.    Stadt Preetz mit dem Diakonischen Werk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Plön-Segeberg

Tags: Don BoscoInklusionsförderungMöllnsoziale Einrichtungen

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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