Ratzeburg: Schirmbar – Dämmerschoppen mit Nina Scheer

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Im Gesprächsformat auf Barhockern im Garten der Schirmbar interviewte Uwe Martens die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundestagskandidatin Dr. Nina Scheer. Foto: hfr
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Ratzeburg (pm). Erneut wurden die Besucherinnen und Besucher der Schirmbar in Ratzeburg Gäste eines politischen Dämmerschoppens, zu dem die SPD Ratzeburg eingeladen hatte. Lukas Kowalski sorgte mit Gitarre und Gesang gekonnt wie stimmungsvoll für den musikalischen Rahmen. Im Gesprächsformat auf Barhockern im Garten der Schirmbar interviewte Uwe Martens die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundestagskandidatin Dr. Nina Scheer zu aktuellen Themen und ihren Erfahrungen aus dem Bundestag, dem sie seit 2013 angehört. Scheer kam direkt von örtlichen Haustürgesprächen zur Schirmbar, zu denen sie von Bärbel Kersten, Mitglied des SPD-Ortsvereinsvorstands und zugleich zweite stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Ratzeburg, begleitet wurde.

Neben Bockwurst, Flammkuchen und Getränken wurden die verschiedensten Themen diskutiert – vom Klimaschutz über Bildungsfragen bis hin zu den Arbeitsweisen des Bundestages. Auch Fragen von Gästen wurden aufgenommen, etwa zur Entwicklung des Rettungsdienstes im Kreis. Nina Scheer sprach sich in ihrer Funktion als SPD-Kreisvorsitzende dafür aus, dass es für die Zukunft des Rettungsdienstes und der Notärzte die flächendeckende Versorgung fortgesetzt zu garantieren gelte und hierbei auch bewährte Strukturen nicht ohne nachvollziehbare Gründe aufgegeben werden sollten. Hier gebe es noch Klärungsbedarf, der die SPD-Kreistagsfraktion gerade intensiv nachgehe.

Auf die „eigenen Erfolge“ angesprochen fanden unter anderem die Realisierung der Neuerungen an der Fischtreppe am Stauwehr bei Geesthacht als etwa auch Fördermittel für Klimaschutzprojekte, wie die Sanierung der Kirche in Lütau, Erwähnung. Aber auch bundesweite Entwicklungen wirkten vor Ort, so Scheer: „Sei es der erreichte Ausschluss von Fracking wie auch die Stärkung der Pressefreiheit im Verhältnis zu Geschäftsgeheimnissen oder auch der Abbau von Hemmnissen für den Ausbau Erneuerbarer Energien, etwa in Form der Abschaffung des sogenannten Solardeckes. Es lässt sich trotz der berühmten dicken Bretter viel bewegen; gerne setze ich diese Arbeit im Sinne des Gemeinwohls fort.“ Ein Blick über die Ländergrenzen zeige uns, wie unersetzlich ein funktionierender Rechtsstaat ist und wo auch internationale Verantwortung zum Schutz von Menschenrechten gefragt sei. „Daran aktiv Teil zu haben vermittelt sowohl Demut als auch Kraft,“ so Scheer.

Unter den Gästen vertreten war neben dem geschäftsführenden Bürgermeister der Stadt Ratzeburg auch der Möllner Bürgermeister Jan Wiegels sowie der Bewerber um das Amt des Bürgermeisters von Ratzeburg Eckhard Graf, Bürgermeister Groß Grönau. Ebenfalls vor Ort: der Bewerber zur Landtagskandidatur für den Nord-Kreis, Carsten Ramm, SPD.

Nina Scheer arbeitete vor ihrem Eintritt in den Deutschen Bundestag mehrere Jahre als Geschäftsführerin eines Wirtschaftsverbandes mit Ausrichtung auf die Vereinbarkeit zwischen Wirtschaft und Umwelt in Berlin. Aufgewachsen in Baden-Württemberg und dem Rheinland sowie nach Abschluss ihres Geigenstudiums und ihres ersten juristischen Staatsexamens promovierte die Mutter einer heute 17-jährigen Tochter 2008 im Fach Politikwissenschaft zum Thema: „Welthandelsfreiheit vor Umweltschutz?“. Scheer setzt sich seit vielen Jahren für eine zu beschleunigende Energiewende ein.

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