Technische Einsatzhundertschaft der Bundespolizeiabteilung Ratzeburg beendet achttägigen Hochwassereinsatz

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Bergung und Verbringen von zerstörten Fahrzeugen. Foto: hfr
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Ratzeburg (pm). Die Einsatzkräfte der Technischen Einsatzhundertschaft der Bundespolizeiabteilung Ratzeburg sind zunächst aus dem Hochwassereinsatz im Bereich Nordrhein-Westfalen zurückkehrt. Aufgrund der komplexen Gesamtsituation waren die Einsatzorte vielfältig. So war die Technische Einheit zunächst im Bereich der Steinbachtalsperre mit Polizeibooten sowie Tauch- und Motorpumpen im Einsatz, um das Überlaufen der Talsperre zu verhindern.

Pumpen von Schmutzwasser aus Kellerräumen. Foto: hfr

Zudem wurden Lautsprecherdurchsagen getätigt, um bei der Evakuierung der umliegenden Wohngebäude zu unterstützen. Weiterhin wurden in den Ortschaften Wißkirchen, Euenheim (Kreis Euskirchen) und in Odendorf (Kreis Swisttal) die Straßen mit motorisiertem Räumgerät passierbar gemacht, um dann in den Wohngebäuden nach vermissten Personen zu suchen. Es wurden überflutete Keller abgepumpt, sowie Geröll und Schutt beseitigt. Durch den Einsatz von Notstromaggregaten konnten Notunterkünfte mit Strom versorgt und Geländeteile ausgeleuchtet werden. Die behördenübergreifende Zusammenarbeit und der Zusammenhalt in der Bevölkerung erwies sich während des gesamten Einsatzes als außerordentlich gut. Nach kurzer Ruhephase steht die Technische Einsatzhundertschaft der Bundespolizeiabteilung Ratzeburg erneut bereit, um bei Anforderung in den Hochwassereinsatz zu verlegen.

Unterstützung der Anwohner bei Aufräumarbeiten. Foto: hfr