Integriertes Klimaschutzkonzept: Der Startschuss für eine klimaneutrale Zukunft der Stadt Mölln ist gefallen

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Foto: Anders
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Mölln (pm). In der Stadt Mölln ist der Startschuss für eine klimaneutrale Zukunft gefallen. Nachdem die Stadtvertretung bereits im Juni 2019 den sogenannten „Klimanotstand“ ausgerufen hat, soll nunmehr ein sog. „Integriertes Klimaschutzkonzept“ erstellt werden, das Grundlage für die weiteren Handlungsschritte darstellt. Dieses Konzept wird gegenwärtig von der neuen Klimaschutzmanagerin der Stadt Mölln, Lisa Christine Vidal, erstellt, die seit 1. Januar 2021 für die Stadt tätig ist. Zur gleichen Zeit hat auch Tobias Moormann die neu geschaffene Stelle des Energiemanagers der Stadt Mölln angetreten.

Bürgermeister Jan Wiegels: „Wir hoffen, dass mit diesen neuen Stellen die Verbesserung des Klimaschutzes in der Stadt Mölln weiter an Fahrt aufnimmt. Das Thema hat auch in Zeiten der Corona-Pandemie nichts an Bedeutung verloren – im Gegenteil. Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch bei uns immer sichtbarer, zum Beispiel in unserem Stadtwald, wo immer mehr Bäume unter der Trockenheit der letzten Sommer und den steigenden Temperaturen leiden.“

Ein klimaneutrales Mölln bis 2035 – so lautet die Vision der Stadt in dem Beschluss vom Juni 2019. Mit der Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes sollen nun möglichst umfassende Schritte für eine Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen sowie für einen verminderten Ressourcenverbrauch ermittelt werden. Unterstützt wird die Stadt Mölln dabei von dem Beratungsbüro Treurat und Partner aus Kiel, die mit der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes beauftragt wurden. „Gemeinsam sollen konkrete und lokal wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz aufgezeigt werden, die anschließend in die Umsetzung gehen sollen,“ erläutert die Klimaschutzmanagerin, Lisa Vidal. „Entscheidend ist auch, dass das Klimaschutzkonzept ganzheitlich entwickelt wird.“ Neben dem klassischen Bereich der Energieversorgung werden auch andere für die Nachhaltigkeit wichtige Themenfelder, wie zum Beispiel Mobilität, Beschaffung oder das Flächenmanagement genau untersucht.

Die Basis des Klimaschutzkonzeptes bildet eine Energie- und Treibhausgas-Bilanz. Um die Planungen auf eine solide Basis zu stellen, wird die Klimaschutzmanagerin zusammen mit dem Team von Treurat und Partner in den kommenden Monaten Analysen und Befragungen mit Schlüsselakteuren zum Thema durchführen.  Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Einbindung der Bürger gelegt, das ist der Klimaschutzmanagerin besonders wichtig. „Die Umsetzung der Maßnahmen und damit der Erfolg des gesamten Prozesses sind auf Partizipation angewiesen“, so Vidal. In den kommenden Monaten werden öffentliche Beteiligungsformate angeboten, bei denen sich die Bürgerschaft aktiv mit ihren Ideen und Vorstellungen einbringen kann. Über die Veranstaltungen und dessen Ausgestaltungsmöglichkeiten mit Blick auf die immer noch anhaltende Corona-Pandemie werden die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig informiert.

Mehr auf der Website der Stadt Mölln unter https://www.moelln.de/die-eulenspiegelstadt/klimaschutz/klimaschutzmanagement. Dort können bereits jetzt erste Informationen zum Projekt eingesehen werden.
Auch gibt es einen YouTube-Kanal, auf dem die Stadtverwaltung die Bürger Möllns über aktuelle Geschehnisse informiert unter https://www.youtube.com/channel/UCqRPpCrR_4r4spUad1DnPzQ/featured.

Der Projektabschluss ist für Ende 2022 vorgesehen. Das fertige Klimaschutzkonzept mit den empfohlenen Umsetzungsmaßnahmen wird dann noch einmal detailliert der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Stadt Mölln erhält für das Projekt Fördermittel im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Mit der NKI fördert und initiiert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland.

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