Sponsoring schafft Grundlage für vielfältiges Kulturangebot im Herzogtum

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Mit einer Bühne auf dem Stadthauptmannshof schuf die Stiftung Herzogtum Lauenburg auch im Corona-Jahr 2020 Auftrittsmöglichkeiten für Kulturschaffende. Foto: Butz
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Herzogtum Lauenburg (pm/aa). Die Stiftung Herzogtum Lauenburg wird auch in den nächsten zwei Jahren das kulturelle Angebot im Kreis auf einem hohen Niveau und in großer Vielfalt fortführen. Grundlage dafür ist ein Sponsoringvertrag mit der Kreissparkasse.

Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, Dr. Stefan Kram, unterzeichnete gemeinsam mit Klaus Schlie, dem Präsidenten der Stiftung, den Vertrag, der unter anderem die Durchführung des „Kultursommers am Kanal“ sichert. Mit der umfangreichen Förderung wird zudem das laufende Programm der Stiftung unterstützt, das neben Kunst und Musik auch Literatur und eine Vielfalt an Vorträgen im Portfolio hat. Dabei werden Menschen jeden Alters im ganzen Kreis mit einem tollen Programm unterhalten und einbezogen.

„Besonders in der aktuellen Situation sehen wir uns als Kreissparkasse der Region verpflichtet. Mit unserem gesellschaftlichen Engagement können wir insbesondere diejenigen unterstützen, die durch die Pandemie extrem ausgebremst wurden – die Kulturschaffenden“, so Dr. Stefan Kram. Zudem sei es etwas Besonderes, ein kulturelles Angebot so hoher Qualität, wie es der Kultursommer am Kanal sei, hier im Kreis anbieten so können. Das fördere letztendlich auch die Lebensqualität hier vor Ort. Kram: „Es ist wichtig und klar, dass wir zu unserem finanziellen Engagement stehen.“

KSK-Vorstand Dr. Stefan Kram (li.) und Stiftungspräsident Klaus Schlie besiegeln den Sponsoringvertrag. Foto: Anders

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg sowie die Akademie für Wissenschaft und Kultur bieten alljährlich ein umfangreiches kulturelles Programm. Sie haben sich insbesondere die Förderung der niederdeutschen Sprache zur Aufgabe gemacht. „Wir freuen uns, dass die Kreissparkasse gerade jetzt ihr Engagement fortführt, denn ohne die finanzielle Unterstützung wären viele Projekte in der Form gar nicht umzusetzen“, erklärte Klaus Schlie. Im Laufe des letzten Jahres habe man auch bei der Stiftung die Digitalisierung vorangetrieben und viele Konzepte dahingehend neu entwickelt. Die Kreissparkasse hatte bereits in vergangenen Woche angekündigt, die Förderung der Kultur im Kreisgebiet auf dem Niveau der Vorjahre halten zu wollen. Erstmalig nannte Kram angesichts der Dringlichkeit der Förderung von Kultur in Coronazeiten jetzt auch konkrete Zahlen. So erhalte die Stiftung für das laufende Jahr 2021 Geldmittel in Höhe von 125.000 Euro. Über einen zusätzlichen Sponsoringvertrag bekommt die Stiftung noch zweckgebunden für die Ausführung des Kultursommers für 2021 und 2022 jeweils 50.000 Euro von der Kreissparkasse.

Schlie erläutert: „Die Stiftung hat vom Kreis Herzogtum Lauenburg die Förderung der Kultur als Auftrag bekommen hat. Die Erfüllung dieses Auftrags ist seitdem nur möglich, da es neben den finanziellen Mitteln des Kreises das Sponsoring der Kreissparkasse gab. Es ist eine einmalige Situation, dass sich unsere Sparkasse so engagiert. Es ist eine besonders wichtige und zu betonende Sache. Wir könnten die Kulturarbeit in diesem Ausmaß im Kreis so sonst nicht durchführen.“ Es geht hierbei um eine möglichst breite Förderung der Kultur im gesamten Kreisgebiet.

Auch 2021 hat die Stiftung Herzogtum Lauenburg ein zweigleisiges Konzept aus digitalen sowie Präsenzangeboten vorbereitet und knüpft damit an die 2020 erarbeitete Vorgehensweise an. „Wir schauen auch immer, wo wir neue Akzente setzen können“, so Klaus Schlie weiter. Er klärt zudem darüber auf, dass die Stiftung in ihrer Funktion als „Kulturknotenpunkt“ auch beratend für die Kulturschaffende tätig ist. Aktuell umfasse dies unter anderem die Beratung, aus welchen Fördertöpfen Künstler pandemiebedingt Finanzhilfen beantragen können.

Das aktuelle Programm der Stiftung liegt unter anderem in den Filialen der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg aus und ist unter www.stiftung-herzogtum.de einzusehen.