CDU und Bündnis/die Grünen: Impfstrategie im Kreis Herzogtum Lauenburg geht auf

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Herzogtum Lauenburg (pm). Nach der Ankündigung der Landesregierung am Donnerstag das Anmeldeverfahren für die Impfungen gegen das Corona-Virus ab 28. Januar nachhaltig zu verbessern, sehen die Kreistagsfraktionen der CDU und der Grünen den Kreis bei allem Mangel an Impfstoff grundsätzlich gut aufgestellt: „Die Impfzentren innerhalb von vier Wochen in Alt-Mölln und Geesthacht aus dem Boden zu stampfen, war eine hervorragende Leistung der Kreisverwaltung, des THW, des DRK Kreisverbandes, der Kassenärztlichen
Vereinigung und der Bundeswehr. Dass nun zunächst nur das Impfzentrum in Alt-Mölln geöffnet werden kann, ist bedauerlich, aber angesichts der erst langsam hochfahrenden Impfstoffproduktion nachvollziehbar“, so Nobert Brackmann, der Fraktionsvorsitzende der CDU.

Beide Fraktionen betonen, dass die Strategie, zunächst über 80-Jährige und Personen, die in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen tätig sind zu impfen, sinnvoll und richtig sei. „Unser soziales Gemeinwesen macht aus, das Leben der Schwächsten zu schützen. Dies wird im Kreis Herzogtum Lauenburg unter anderem mit den mobilen Impfteams vorbildlich umgesetzt, die zunächst in den Senioren- und Pflegeheimen Impfungen vornehmen, um den Schutz der schwächsten und durch die Pandemie besonders gefährdeten Personen sicherzustellen“, so der neue Fraktionsvorstzende von Bündnis 90/Die Grünen, Oliver Brandt.

Brackmann und Brandt geben sich anlässlich des Hinweises der Landtagsabgeordneten Bockey von der SPD, im Kreis Herzogtum Lauenburg mit schwarz-grüner Mehrheit sei es eine Zumutung für die Menschen aus dem Südkreis, nach Alt-Mölln fahren zu müssen, erstaunt: „Der Kreistag mit seiner Mehrheit hatte überhaupt keinen Einfluss auf die Auswahl der Standorte für die Impfzentren. Vielmehr hat das Land diese Aufgabe übernommen und den Kreisverwaltungen nach deren Vorschlägen aufgegeben, wo wann welches Zentrum geöffnet wird. Dass eine Landtagsabgeordnete dies wissen sollte, bevor sie auf den Kreis schimpft, liegt auf der Hand. Das Thema ist viel zu ernst und wichtig, um darüber zu streiten. Vielmehr sollten wir uns trotz des schwierigen Starts mit erfolglosen Anmeldeversuchen freuen, dass 2.500 Heimbewohnerinnen und -Bewohner fast durchgeimpft sind, weitere fast 1.000 Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre dazu und dass im nächsten Schritt auch in Geesthacht ein Impfzentrum eröffnet wird, dass sogar größer ist, als das in Alt-Mölln. Mit höheren Lieferzahlen von Impfstoff in den nächsten Wochen und Monaten wird sich die Situation zudem schon ab nächste Woche ständig weiter verbessern.“

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