Falscher Polizeibeamter erbeutet einen fünfstelligen Bargeldbetrag

570
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Ratzeburg (pm). Am Dienstag (17.11.2020) kam es in der Zeit zwischen 14 und 17.30 Uhr in Ratzeburg in der Wasserstraße zu einem Betrug zum Nachteil eines 81-Jährigen. Die Täter gaben sich telefonisch als Kriminalpolizisten aus. Sie seien gerade im Kontakt mit der Staatsanwaltschaft und würden Falschgeld bei Bürgern prüfen.

Der 81-jährige Ratzeburger wurde daraufhin aufgefordert einen fünfstelligen Betrag von der Bank zu holen und diesen zur Falschgeldprüfung an einen Kriminalpolizisten zu übergeben. Eine Übergabe erfolgte an der Wohnanschrift gegen 17 Uhr.

Der vermeintliche Kriminalpolizist konnte wie folgt beschrieben werden:

– männlich
– 30 Jahre alt
– ca. 176 cm groß
– schlank
– schwarze gegelte, etwas längere Haare
– Haupthaar kraus und lockig
– dunkler Blouson

Des Weiteren kam es im Verlauf des 17. November 2020 zu weiteren sechs telefonischen Betrugsversuchen von falschen Kriminalpolizisten. Wer kann Angaben zu der beschriebenen Person oder genutzten Fahrzeugen machen? Bitte wenden Sie sich mit Ihren Hinweisen an die Kriminalpolizei Ratzeburg unter der Tel.: 04154/809-0.

Die Fantasie der Betrüger kennt hierbei keine Grenzen. Die Betrüger verfügen oftmals Detailwissen, verunsichern die Bürger dadurch und drängen die Opfer dazu Bargeld oder sogar Schmuck an sie zu übergeben. Die Polizei ruft insbesondere älter Menschen dazu auf, bei derartigen Anrufen hellhörig zu werden und umgehend die Polizei zu informieren. Darüber hinaus rät die Polizei jüngeren Familienangehörigen, ihre lebensälteren Verwandten und Bekannten über das Thema zu sensibilisieren.

Vorheriger ArtikelDas SmartCityLab Mölln startet!
Nächster ArtikelDer nächste Sommer kommt bestimmt
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.