Startschuss in den Beruf bei famila

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Die Auszubildenden, die 2019 ihre Lehre bei famila begonnen haben. In diesem Jahr werden die neuen famila-Azubis nicht in dieser Form zu einem Startworkshop zusammenkommen. Foto: Henrik Matzen
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Kiel/Mölln (pm). Am 1. August beginnen beimHandelsunternehmen famila-Nordostwieder rund 175 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung. Die Bewerbungsphase verlief 2020 anders als in den vorherigen Jahren – kürzer, später und mit viel technischer Unterstützung. Aber famila ist seiner Linie treu geblieben: In dem Familienunternehmen haben Ausbildung und Mitarbeiterförderung einen sehr großen Stellenwert und besonders in Krisenzeiten werden die Kräfte gebündelt.

Katharina Heins, Personalleiterin bei famila, bringt es auf den Punkt: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt! Uns ist klar: Nur wer sich wohlfühlt, kann seine Arbeit mit Freude ausüben. Der erste Tag der Ausbildung ist ein ganz wichtiger Moment, in dem wir unseren neuen Kollegen zeigen wollen, dass wir anders sind als andere Unternehmen. Unsere Botschaft ist: Wir möchten Dich dabei unterstützen, im Berufsleben Fuß zu fassen. Wir bieten Dir eine tolle Ausbildung und helfen Dir, Deine Zukunft zu gestalten. Bei uns gibt es spannende Weiterbildungsmöglichkeiten und langfristige Perspektiven.“ Aufgrund der Corona-Pandemie lief der Schulabschluss für viele junge Menschen anders ab als gedacht. Mit dem Umstieg in die praktische Ausbildung steht jetzt für viele der nächste Schrittan.

„In den famila-Warenhäusern treffen unsere Berufseinsteiger auf ein Netzwerk zur Unterstützung: Kollegen und Azubis höherer Lehrjahre helfen den Auszubildenden, sichanden neuen Alltag zugewöhnen“, erklärt Ausbildungsreferentin Valentina Ostermann. Sie betreut die famila-Azubis, steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung und organisiert Schulungen. „Wir geben unseren Azubis Sicherheit und betreuen sie intensivvom Einstieg bis zur Abschlussprüfung.“

Späte, aber stabile Nachfrage

Die Bewerbungsphase hatte sich in diesem Jahr nach hinten verschoben, aber die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Handel war insgesamt hoch. „Die vergangenen Wochen und Monate haben einmal mehr gezeigt, dass der Lebensmittelhandel zukunftssichere Arbeitsplätze bietet“, sagt Katharina Heins. Ausbildungsmessen fanden nicht statt, aber als Alternative zum Messestand nahm famila an Online-Personalmarketing-Angeboten teil. Zur Personalauswahl wurden Video-Interviews mit Bewerbern geführt. „Das ersetzt keinesfalls den persönlichen Kontakt, hat sich aber durchaus als praktikabel erwiesen“,erklärt Valentina Ostermann. Auch der große Startworkshop, bei dem üblicherweise alle neuen famila-Azubis in den Holstenhallen Neumünster zusammenkommen, muss in diesem Jahr ausfallen. Stattdessen gibt es kleinere regionale Aktionen und ein Online-Angebot.

Abwechslungsreiches Portfolio

famila bildet Einzelhandelskaufleute, Verkäufer, Fleischer und Fleischereifachverkäufer aus. Besonders beliebt sind die Angebote für Nachwuchsführungskräfte. Hierzu zählen ein duales Studium zum Bachelor of Arts mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre und eine Spezialausbildung zum Handelsfachwirt. Um das Unternehmen und die Ausbildungsberufe kennenzulernen, empfiehlt Valentina Ostermann ein Praktikum: „Die Berufe im Handel sind abwechslungsreich und vielseitig und bieten attraktive Karrierechancen.

Viele Wege führen zum Abschluss

Die Möglichkeiten, bei famila in die berufliche Zukunft zu starten, sind vielfältig. Auch Ausbildungen in Teilzeit oder Langzeitpraktika gibt es. „Wir sind offen für Bewerber mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen“, erläutert Ausbildungsreferentin Valentina Ostermann. So bildet famila zum Beispiel auch Geflüchtete, Menschen mit Handikap, ältere Azubis, Umschüler oder Studienabbrecher aus.

Das Unternehmen

Die famila-Handelsmarkt Kiel GmbH & Co. KG wurde 1974 in Kiel gegründet und gehört zur Bartels-Langness-Unternehmensgruppe (kurz: Bela). famila-Nordost betreibt zurzeit 88Warenhäuser im norddeutschen Raum. Mit rund 7.000 Mitarbeitern und über 500 Auszubildenden zählt das Unternehmen zu den größten Arbeitgebern der Region. Das Engagement für eine qualitativ hochwertige Ausbildung wurde bereits mehrfach von der IHK ausgezeichnet. Auch bei der Muttergesellschaft Bela beginnen dieses Jahr knapp 30junge Menschen ihre Ausbildung im Großhandel. Hier werden Fachlageristen, Kaufleute im Groß-und Außenhandel, Fachinformatiker, Bachelor und Berufskraftfahrer ausgebildet.