Zwei Widerstände im Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg

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Reinbek/Mölln (pm). Am 2. Juli 2020 kam es zu zwei gewaltsamen Angriffen auf Polizeibeamte im Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg. In Reinbek wurde dabei ein Polizist verletzt. In Mölln bespuckte ein Mann einen Beamten.

Als zwei Polizeibeamte am 2. Juli 2020 gegen 6.15 Uhr eine Anzeige im Reinbeker Stadtgebiet aufnahmen, wurden sie durch einen 35 Jahre alten Hamburger gestört, der unvermittelt anfing Gegenstände in einem Kiosk umherzuwerfen. Im Zuge dessen warf er auch ein Brötchen auf die Beamten, die ihn anschließend unter Einsatz von Pfefferspray überwältigen konnten. Dabei verletze der Mann jedoch einen der Beamten mit einem Kopfstoß leicht im Gesicht.

Über die Dauer des gesamten Einsatzes beleidigte der Mann die Einsatzkräfte. Nachdem der 35 Jährige in das Gewahrsam des Polizeirevier Reinbek verbracht wurde, randalierte er in der Dienststelle und zerstörte einen Wandspiegel.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.

In Mölln kam es am 2. Juli 2020 gegen 23.30 Uhr ebenfalls zu einem Angriff gegen Polizisten. Auslöser für den Einsatz war eine männliche Person, die mit einem Taschenmesser in der Hand in dem Stuhl eines Cafés schlief.

Nachdem das Messer außer Reichweite gebracht wurde, weckten die Beamten den 19 jährigen Möllner auf. Dieser fing unmittelbar an, die Polizisten zu beleidigen und versuchte anschließend sie anzugreifen und zu schlagen. Er konnte überwältigt werden.

Auf dem Weg in das Zentralgewahrsam der Polizei Lübeck beleidigte und bedrohte der Mann die Beamten weiter und bespuckte einen der Polizisten, der am Arm getroffen wurde.

Der Mann verblieb bis zirka 8 Uhr im Gewahrsam. Da er alkoholisiert war, wurde eine Blutprobe entnommen. Des Weiteren wurde eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.