Ministerpräsident Günther ruft zur Nutzung der Corona-Warn-App des Bundes auf: Pandemie gemeinsam und effizient bekämpfen

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Kiel (pm). Ministerpräsident Daniel Günther hat die Schleswig-Holsteiner dazu aufgerufen, die neue Corona-Warn-App der Bundesregierung zu nutzen. „Je mehr Menschen diese App auf ihr Smartphone herunterladen, desto besser gelingt die Rückverfolgung von Infektionsketten. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein, um die Corona-Pandemie effizient und gemeinsam zu bekämpfen“, sagte Günther heute (16. Juni).

Die Warn-App bringe enorme Vorteile: Aktuell würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern daran arbeiten, Infektionsketten von infizierten Personen nachzuverfolgen. „Mit der App kann das automatisiert und damit viel schneller und genauer geschehen. Daher ist dieses Warnsystem so wichtig“, sagte der Ministerpräsident.

Auch wenn es glücklicherweise inzwischen sehr wenig neue Infektionen in Schleswig-Holstein gebe, sei die Gefahr nicht vorbei „“Wir müssen weiter mit dem Virus leben, Abstand halten, uns an Auflagen halten und insgesamt sehr vorsichtig sein. Die App ist ein weiterer Baustein, um uns gegen die Pandemie zu rüsten. Daher appelliere ich an alle Menschen in Schleswig-Holstein, die Corona-Warn-App zu nutzen““, so Günther. Gründlichkeit sei in Deutschland in der Entwicklung der App vor Schnelligkeit gegangen: „Datenschutz ist auch hier enorm wichtig. Persönliche Daten werden nicht zentral gespeichert oder versendet.“

Wie funktioniert es?
Die kostenlose Corona-Warn-App kann ab sofort aus dem App Store oder bei Google Play heruntergeladen werden. Die App ist auf dem eingeschalteten Smartphone aktiv, es muss nur die Bluetooth-Funktion aktiviert werden. Wann immer sich Menschen mit der Corona-App begegnen, tauschen ihre Smartphones verschlüsselte Zufallscodes aus. Diese geben Aufschluss darüber, mit welchem Abstand und über welche Dauer eine Begegnung stattgefunden hat. Die App speichert alle Zufallscodes, die das Smartphone sammelt, für 14 Tage.

Meldet eine betroffene Person über die App freiwillig ihre Infektion, werden ihre eigenen Zufallscodes allen Nutzern zur Verfügung gestellt. Auf deren Smartphones prüft die App, ob unter den Kontakten der letzten vierzehn Tage der Zufallscode eines Infizierten ist und kritische Kontakte bestanden haben. Wird sie fündig, benachrichtigt sie die Betroffenen und gibt Handlungsempfehlungen. Die Daten der Benachrichtigten sind zu keiner Zeit einsehbar.

Mehr Informationen zur App im Internet unter http://www.corona-warn-app.de