Lockerungen für den Tourismus: Verantwortungsvoller Neustart im Herzogtum Lauenburg

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1,50 Meter sind 6 Infotüten: Abstand halten gilt auch bei der Arbeit: (v.li.) Carina Jahnke und Günter Schmidt. Fotot: HLMS GmbH
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Herzogtum Lauenburg (pm). Ab Montag, dem 18. Mai können touristische Betriebe im Herzogtum Lauenburg wieder aufatmen: Die Lockerungen ermöglichen einen verantwortungsvollen und behutsamen Neustart. Der Tourismus ist die weltweit wohl am stärksten von der Pandemie betroffene Branche. Dies stellte auch die Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS) in den letzten Wochen vor große Herausforderungen.

Günter Schmidt, Geschäftsführer der HLMS, resümiert: „Nach dem ersten Überraschungsmoment haben wir unser Augenmerk umgehend auf die notwendige Unterstützung unserer Leistungsträger gelenkt. Information und Kommunikation in unseren Netzwerken stand an erster Stelle.“ Darüber hinaus starteten die Touristiker gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFL GmbH die Aktion „Ein Herz für unsere Betriebe“. Gutscheine, Außerhausverkäufe, Online-Shops und weitere Angebote wurden auf einer Aktionsseite im Internet zusammengetragen und beworben. Auch der alljährliche Spargelanstich wurde digital umgesetzt. Für die Aktion „Lauenburg’scher Teller“ produzierten die Touristiker Gutscheine für die teilnehmenden Betriebe und bewarben diese in ihren Kanälen, unter anderem auch mit einem Gewinnspiel.

Ab dem 18. Mai startet die HLMS nun die nächste Kommunikationsphase: „Touristen dürfen ab dem 18. Mai wieder einreisen, Betriebe unter Auflagen öffnen“, freut sich Günter Schmidt. Wichtig ist ihm und seinem Team, den harmonischen Dreiklang zwischen Betrieben, Einheimischen und Gästen stets im Auge zu behalten. Zugute kommen dem lauenburgischen Tourismus der Raum, viele kontaktlose Aktivitäten in der Natur anbieten zu können. „Rad fahren und Wandern sind seit langem starke Themen in unserem touristischen Angebot. Wir werden sie noch stärker in den Mittelpunkt unserer Kommunikation rücken“, sagt Schmidt.

Darüber hinaus arbeitet das HLMS-Team gerade an einer sympathischen „Abstand-halten-Kampagne“, die in den kommenden Wochen und Monaten kommuniziert werden soll. „Mithilfe unserer Leistungsträger übersetzen wir mit praktischen Beispielen aus ihrem Alltag den Abstand von 1,50 Meter bildlich“, erklärt Marketingleiterin Carina Jahnke. Eine Paddel-Länge ist zum Beispiel genau 1,50 Meter. „Wir möchten mit Plakaten, Anzeigen und auf unseren Social Media Kanälen zeigen, dass wir unsere Gäste herzlich willkommen heißen, wir uns aber alle an die notwendigen Maßnahmen halten wollen.“

Auch eine Kampagne in Zusammenarbeit mit der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TASH) ist in den letzten Wochen entstanden und geht demnächst an den Start. Den Marketingplan dieses Jahres hat die HLMS komplett überarbeitet und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. „Die Nachfrage nach naturorientierten Destinationen ist groß. Wir wollen diese Chance nutzen und konsequent unsere Vermarktung daran ausrichten“, sagt Günter Schmidt. Weiterhin soll alle Kraft in die Saisonverlängerung gelegt werden, Herbst und Winter mit Angeboten und gezielten Maßnahmen beworben werden. Die Kommunikation mit und Unterstützung der touristischen Betriebe bleibt jedoch Hauptaufgabe und Herzensangelegenheit der lauenburgischen Touristiker. „Die Attraktivität unserer Region für Einheimische und Gäste lebt von der Vielfalt unserer Betriebe. Wir möchten keinen einzigen von ihnen missen“, wünscht sich Schmidt.

Ab dem 18. Mai ist nun auch die Online-Buchbarkeit von Unterkünften in der Region über die Internetseiten der HLMS und der Orte wieder freigeschaltet. Die Tourist-Informationen Mölln, Lauenburg und Geesthacht sind dann ebenfalls wieder geöffnet. Unterkünfte, Gastronomie- und Freizeitbetriebe dürfen unter Auflagen wieder öffnen, Schiffe können wieder ablegen. „Wir haben vollstes Vertrauen in unsere Betriebe, dass sie ihren Gästen ein sicheres und verantwortungsvolles Erlebnis ermöglichen werden“, sagt Günter Schmidt und ergänzt: „Durch das Hochfahren des Tourismus ergeben sich auch für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises wieder deutlich vielfältigere Freizeitmöglichkeiten. Wir rechnen mit einem verantwortungsvollen Umgang aller mit den Lockerungen, um diese auch dauerhaft nutzen und genießen zu können.“

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